Bayr zum Klimabericht: Klimaschutz braucht einen starken, rechtlich verbindlichen Rahmen

Umweltschutz und Einsatz gegen die Klimaerwärmung in die post2015 Agenda

Wien (OTS/SK) - "Der Weltklimabericht des IPCC ist ein eindeutiges Mahnmal, das die Menschheit nicht ungehört verhallen lassen darf", ist Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, überzeugt. Laut des heute Freitag veröffentlichten Berichts werde das Ziel, die Klimaerwärmung bis 2100 um plus 2 Grad Celsius zu begrenzen, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht erreicht und der Meeresspiegel könnte um ein Drittel mehr ansteigen, als bisher erwartet. "Die Ergebnisse des Klimaberichtes müssen uns aufrütteln. Sie unterstreichen noch einmal, dass der Umweltschutz und der Kampf gegen die Klimaerwärmung auf jeden Fall in der Entwicklungsagenda nach 2015 fixe Bestandteile sein müssen", ist Bayr überzeugt. ****

"Das Bekämpfen der Ursachen für und das Anpassen an die Klimaerwärmung sind auch entwicklungspolitische Aufgaben. Länder, die nicht oder kaum zur Klimaerwärmung beigetragen haben, leiden häufig stärker unter deren Auswirkungen. Das Voranschreiten der Wüstenbildung und immer stärker werdende Überflutungen treffen oft Entwicklungs- und Schwellenländer", mahnt Bayr. Es brauche einen rechtlichen Rahmen, der alle Länder dieser Welt zum Klimaschutz verpflichte und weitergehend als das Kyoto-Protokoll sei, fordert die Abgeordnete. (Schluss) mis/mp

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