Das Bier aus dem Wald ist da!

Zum dritten Mal bringen die Bundesforste gemeinsam mit Braumeister Axel Kiesbye ein Jahrgangsbier auf den Markt. Das Besondere daran ist wie immer eine Ingredienz aus dem Wald.

Wien/Purkersdorf (OTS) - Und es ist die Lärche. Nach den Tannen-Maitrieben und Zirbenzapfen der letzten Jahre kamen diesmal die Jungtriebe (Nadeln) und Zapfen der Lärche ins Bier. Jenes Baumes, der als einziger Nadelbaum im Spätherbst seine Nadeln abwirft und besonders gut im Hochgebirge gedeiht. Von dort stammen die aromatischen Zutaten, sie wurden im Juni auf rund 1.400 Metern Seehöhe in einem Wald der Österreichischen Bundesforste bei Bad Aussee am Rande des Dachsteinplateaus geerntet. Georg Erlacher, ÖBf-Vorstandssprecher, und Braumeister Axel Kiesbye präsentierten die Edition Waldbier 2013 "Lärche" Ende September in der Saint Charles Apotheke in Wien.

"Die Lärche gilt schon seit Urzeiten als heilbringender Baum, ihre Inhaltsstoffe werden in der Naturmedizin in vielen Bereichen eingesetzt. Dass sie auch geschmackvolle Zutaten liefert, zeigen wir mit dem Waldbier. Ein Wald ist ja weit mehr als eine Ansammlung von Bäumen, er ist ein wichtiger Rohstofflieferant und Sauerstoffproduzent, Lebens-, Erholungs- und Genussraum. Mit dem Waldbier bringen Axel Kiesbye und die Bundesforste ein Stück Wald in die Wohnzimmer", so Georg Erlacher.

"Die Ernte der Triebe und Zapfen fand im alpinen Gelände statt und war eine echte Herausforderung", so Braumeister Axel Kiesbye über den Ernteeinsatz. Die Bäume stehen dort vereinzelt und auf schwer zugänglichem Terrain, ausgewachsene Lärchen können Höhen von bis zu 40 Metern erreichen. In stundenlanger Handarbeit wurden rund 35 kg Triebe und Zapfen gepflückt.

Die Lärchentriebe geben dem Waldbier 2013, einem obergärigen Ale mit 8,2 Vol. Alkohol, seine harzig-zitronenartigen Aromen, die Zapfen bringen pinien- und gewürzkräuterartige süße Noten ein. Das Bier zeigt sich bernsteinfarben und leicht opal, da es komplett naturbelassen nur durch eine 90-tägige kalte Lagerung geklärt wurde. Für das milde Aroma sorgten Karamellmalze, eine spezielle obergärige Ale-Hefe und eine blumige Hopfenkomposition. Dass das Bier auch als Speisenbegleiter genossen werden kann, zeigte sich im Rahmen seiner Präsentation - einem Green Event mit dem Österreichischen Umweltzeichen - in der für ihr ganzheitliches Konzept bekannten Saint Charles Apotheke.

Das im August 2013 in der Trumer Privatbrauerei Josef Sigl gebraute Waldbier "Lärche" wird in limitierter Auflage in Gourmet-Flaschen zu 0,75 l um Euro 8,90 und im 0,33-Liter-Sampler in der 24er-Standardbox um Euro 47,76 angeboten. Beziehen kann man das Bier direkt bei Axel Kiesbye und unter anderem über die Trumer Brauerei und in den Wein & Co-Bars.

Das erste Waldbier wurde im Internationalen Jahr des Waldes 2011 gebraut. Das Waldbier "Lärche" 2013 ist somit das dritte Jahrgangsbier, das Braumeister Axel Kiesbye gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten kreierte. Das Waldbier 2012 "Zirbe" wurde mit Zirbenzapfen aus ÖBf-Wäldern im Radurschltal gebraut, während dem Waldbier 2011 "Tanne" frische Maitriebe aus ÖBf-Wäldern am Hochkönig eine ganz besondere Note verliehen haben. Die Wald-Zutaten kommen stets aus den Wäldern der Bundesforste, die Kreationen stammen von Axel Kiesbye, gebraut wird in der Trumer Privatbrauerei Josef Sigl.

Pressefotos unter www.bundesforste.at

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Bundesforste
Pia Buchner, Pressesprecherin
Tel.: 02231-600-2120
pia.buchner@bundesforste.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OBF0001