"Polt.": Erwin Steinhauer kehrt als Simon Polt ins Weinviertel zurück

Julian R. Pölsler inszeniert fünfte "Polt"-Verfilmung nach Alfred Komarek

Wien (OTS) - Weinberge so weit das Auge reicht, kurvige Straßen und enge Kellergassen zieren das Weinviertel und bilden derzeit die einzigartige Kulisse für die Fortsetzung des ORF-Klassikers "Polt". Nach zehnjähriger Pause lassen Alfred Komarek und Julian Roman Pölsler Erwin Steinhauer seit Ende August in der fünften "Polt"-Verfilmung noch einmal durch Niederösterreich radeln. In "Polt." (AT), nach dem gleichnamigen Roman von Alfred Komarek (erschienen im Haymon Verlag), ist der ehemalige Gendarmerieinspektor Simon Polt mittlerweile in Pension und hat auch kaum noch Kontakt zu seinen Arbeitskollegen. Sein Leben ist wesentlich ruhiger geworden, entspannt blickt er der gemeinsamen Zukunft mit seiner Lebensgefährtin entgegen. Doch das ändert sich schlagartig, als eine Leiche gefunden wird, die niemand zu kennen scheint - oder dies zumindest vorgibt. Und so kommt es zu einem weiteren fulminanten Auftritt von Simon Polt - voller Spannung, psychologischer Raffinesse und hintergründigem Humor. An der Seite von Erwin Steinhauer stehen u. a. Fritz Karl, Simon Schwarz, Elisabeth Orth, Michou Friesz und Cornelius Obonya vor der Kamera. Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Hans-Michael Rehberg und Karin Kienzer. Die Dreharbeiten unter der Regie von Julian Roman Pölsler ("Die Wand"), der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, dauern noch bis 28. September 2013. Gedreht wird u. a. in Pillersdorf, Mitterretzbach, Großkadolz, Mailberg, Wullersdorf und Obritz.

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Der Kriminalist Polt gehört zur unverwechselbaren österreichischen Krimi-und Detektiv-Geschichte wie 'Kommissar Rex', 'Schnell ermittelt', 'Soko Donau', 'Soko Kitzbühel' oder Adolf Kottan, Moritz Eisner, Richard Brock, Josef Hader alias Simon Brenner und Christiane Hörbiger alias Henriette. Alleine diese Aufzählung zeigt, wie sehr österreichische Krimigeschichten in diesem Land und bei unserem Publikum verankert sind. Da liegt es nahe, einen eigenwilligen und kantigen, aber gleichsam liebenswerten und sympathischen Charakter wie Simon Polt weiter ermitteln zu lassen. Autor Alfred Komarek, Regisseur Julian Roman Pölser und Polt-Darsteller Erwin Steinhauer haben eine Figur erschaffen, die unverwechselbar und facettenreich ist wie das Weinviertel - Polts 'Jadgebiet' -, die Weinviertler selber und der hervorragende Wein, der dort unter anderem produziert wird. Mein Dank gilt allen, die diese Erfolgsstory seit 2001 für unser Publikum in Österreich, aber auch für Menschen über unsere Grenzen hinweg realisieren. Es ist ein schönes Gefühl, diese Kreativität ermöglichen zu können."

Julian Roman Pölsler: "Herrn Komarek ist mit dieser Figur was ganz Tolles gelungen"

"Simon Polt ist ein Wahrheitssucher. Dafür wurde er früher als Gendarm auch bezahlt. Jetzt ist Polt in Pension, aber immer noch auf der Suche nach der Wahrheit. Herrn Komarek ist mit dieser Figur was ganz Tolles gelungen. Simon Polt ist eine totale Identifikationsfigur für die TV-Zuschauer/innen", meint Julian Roman Pölsler und schwärmt:
"Die Figur Polt ist im fünften Teil sogar noch stärker geworden, und ich bin überzeugt davon, dass er funktionieren wird. Erwin Steinhauer spielt toll. Ich habe überhaupt ein großartiges Team - wir laufen alle Rad in Rad." Weiter meint Pölsler: "Er braucht keinen Laptop, er braucht keine Täterprofile, weil er schaut den Menschen in die Augen und weiß, welches Profil er vor sich hat. Das ist auch das Geheimnis und gleichzeitig spiegelt sich in diesen Menschen auch die Landschaft wider."

Erwin Steinhauer: "Ich liebe diese Figur sehr"

Als man auf Erwin Steinhauer zukam und ihn von der Idee einer weiteren Polt-Verfilmung erzählte, war der Darsteller "zuerst einmal vor allem überrascht". Schließlich hat Steinhauer die Figur Simon Polt vor rund zehn Jahren in Pension geschickt. Erwin Steinhauer erklärt: "Zuerst war meine Sorge, dass der Hauptreizpunkt jetzt wegfällt, weil Polt in Pension ist und gerade aus diesen Reibereien zwischen Beruf und privat sehr viel entstanden ist." Doch das Buch von Alfred Komarek hat ihn überzeugt und so radelt Erwin Steinhauer wieder durch das Weinviertel und meint: "Ich schlüpfe in diese Figur wie in jede andere Filmrolle, aber es liegt mir sehr nahe und ich liebe diese Figur sehr. Noch dazu bin ich ja ein Weinviertler." Und auch wenn die Kellergassen steil bergab gehen, sitzt Simon Polt fest im Sattel - meistens zumindest: "Am ersten Tag bin ich gestürzt - wie ein Stückerl Holz. Die Kette hat blockiert. Ich bin dann drei Tage gehumpelt, das Rad wurde generalüberholt und dann ging es wieder."

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Für Simon Polt (Erwin Steinhauer), Gendarmerieinspektor im frei gewählten Ruhestand, hat sich viel geändert: Beruflich geht er neue Wege, und die gemeinsame Zukunft mit seiner Langzeitfreundin Karin Walter (Karin Kienzer) erscheint unvermutet in einem völlig neuen Licht. Zur Polizei, die nunmehr über die kleinen Dörfer im Wiesbachtal wacht, hat Polt kaum noch Kontakt - nur mit Norbert Sailer (Fritz Karl) ist er befreundet, einem Ordnungshüter ganz nach seinem Geschmack. Doch die Leiche eines Fremden bringt Simon Polts ruhig gewordene Welt gründlich durcheinander: Niemand will den Toten gekannt haben, aber einige scheinen doch mehr von ihm zu wissen, als sie der Polizei gegenüber zugeben wollen.

"Polt." (AT) ist eine Produktion der epo-film in Koproduktion mit ORF und ARTE, gefördert vom Fernsehfonds Austria und dem Land Niederösterreich.

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