Stronach/Lintl: Höhere Löhne für Angestellte und Arbeiter

"Gerechte Entlohnung ist Basis für zufriedene Menschen"

Wien (OTS) - Österreich ist statistisch gesehen das zweitreichste Land in Europa - Gerechtigkeit gebe es hier laut Jessi Lintl, Landesobfrau Team Stronach Wien, jedoch nicht mehr. Das Team Stronach Wien setzt sich für Chancengleichheit und gerechte Entlohnung ein.

"Laut dem Rechnungshofbericht zur Einkommensentwicklung von 1998-2012 wird die besorgniserregende Lage deutlich. Ein inflationsbereinigtes Plus von stolzen 23 Prozent bei Beamten, ein mageres Plus von 4 Prozent bei Angestellten (2010) und sogar ein Minus von 12 Prozent bei den Arbeitern. Wo bleibt hier die Fairness?", kritisiert Jessi Lintl. Ob Arbeiter, Lehrerin oder Verkaufsangestellte - eine gerechte Entlohnung sei die Basis für zufriedene Menschen. Zehn Prozent der Spitzenverdiener tragen heutzutage 60 Prozent der Steuerlast des Landes. Österreich brauche somit keine Erhöhung des Spitzensteuersatzes, sondern höhere und steigende Löhne in der gesamten Gesellschaft.

Geringe Berufschancen führen zur Abwanderung

"Es ist kein Wunder, wenn fähige Menschen aus Österreich abwandern, weil sie hier keine Chance für sich sehen. Eine gesunde Wirtschaft lässt sich nur mit Fachkräften aufbauen, die nicht nur gut ausgebildet, sondern auch entsprechend entlohnt werden", so Lintl. Während 2012 Arbeitsplätze in der öffentlichen Verwaltung am meisten zugenommen hatten, verzeichneten beispielsweise das Gesundheits- und Sozialwesen oder der Bereich Verkehr einen Rückgang. Hier bestehe großer Aufholbedarf, um auch wirklich jene Arbeitsstellen zu schaffen, die die Wirtschaft ankurbeln.

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