Faymann bei Besuch der St. Michael-Kaserne: "Die öffentliche Hand leistet einen wertvollen Anteil für Österreich"

Der Kanzler in der Obersteiermark: "Österreich ist kein großes, aber ein starkes Land"

St. Michael (OTS/SK) - Am zweiten Tag der "Österreich-Tour" hat Bundeskanzler Werner Faymann gemeinsam mit Verteidigungsminister Gerald Klug der St. Michael-Kaserne und dem Jägerbataillon 18 in der Obersteiermark einen Besuch abgestattet. Werner Faymann war der erste österreichische Bundeskanzler, der die Kaserne je besucht hat und wurde von den Offizieren der Kaserne gebührend in Empfang genommen. Sie haben dem Kanzler anschließend die verschiedenen Funktionsstätten der Kaserne näher gebracht. Als Abschluss der Besichtigung wurde eine Gefechtsübung inszeniert. ****

"Die Kaserne ist nicht nur eine Aufwertung für die Region, sondern auch bedeutend für das Land und die Wirtschaft", wies der Kanzler auch auf die Rolle des Bundesheeres als Arbeitgeber und Lehrlingsausbildner hin. Faymann betonte, dass das Bundesheer "einer der größten Arbeitgeber für Lehrlinge im öffentlichen Dienst ist". Das Bundesheer beschäftigt 189 Lehrlinge in 30 unterschiedlichen Lehrberufen. 2014 werden im Rahmen einer Lehrlingsoffensive 90 neue Lehrlinge aufgenommen.

Faymann wies darauf hin, dass die ländliche Entwicklung ebenso wichtig sei wie die städtische. "Ich möchte als Bundeskanzler helfen, Investitionen und Infrastruktur in diese Gebiete zu bringen", betonte der Bundeskanzler in der Ausbildungsstätte, "denn die Kaserne ist nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber der Region, durch die Lehrlingsausbildung der Kaserne leistet die öffentliche Hand hier ebenfalls einen wertvollen Anteil für Österreich."

Österreich sei zwar kein sehr großes Land, aber von regionalen Unterschieden geprägt und das mache es zu einem "starken Land", sagte Faymann. Zu den Heeres-Sportlern der Kaserne bemerkte der Kanzler:
"Was wir gemeinsam haben ist das Ziel vor Augen, und wir wollen ohne Umweg, direkt darauf zusteuern", nahm er Bezug zur Nationalratswahl in zwei Tagen.

Bundeminister Gerald Klug zeigte sich stolz, die Kaserne vorzeigen zu dürfen und machte sich vor Ort ein Bild von der neuen Rekrutenausbildung, welche Sport für die Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt. Der Minister freut sich weiters über "die 230 Lehrlinge die vom Bundesheer in 30 verschiedenen Berufen ausgebildet werden."

In der St. Michael-Kaserne kommen auf 250 Berufssoldaten, etwa ebenso viele Grundwehrdienstleistende, die hier ihre Ausbildung absolvieren. Die Kaserne besitzt eine eigene Lehrlingsausbildungsstätte. (Schluss) dm/up

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