Empörende religiös-rassistische FlüchtlingsSELEKTION

Wien (OTS) - Auf schärfste Kritik seitens der "Initiative Religion ist Privatsache" stößt die gestern vom Innenministerium bekanntgegebene Vorgehensweise bei der Auswahl jener Syrienflüchtlinge, die in Österreich aufgenommen werden sollen. Dabei kritisiert die Initiative nicht nur die diskriminierende Behandlung von Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit sondern die Einbindung der syrisch-orthodoxen Kirche und insbesondere der katholischen Kirche in einen Prozess, in dem ausschließlich das UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) oder eine unabhängige Expertenkommission involviert sein sollten. Für Initiative-Sprecher Eytan Reif erinnert die SELEKTION von Menschen anhand ihrer Weltanschauung bzw. ethnischen Zugehörigkeit "an sehr, sehr dunkle Zeiten, die von der österreichischen Politik offensichtlich schon längst vergessen wurden". Dass die syrisch-orthodoxe Kirche gemeinsam mit der katholischen Kirche Namenslisten von rettungswürdigen Flüchtlingen für das Innenministerium erstellen dürfen, betrachtet Reif als eine "abermalige Verhöhnung des Rechtsstaates, die, wenig überraschend, abermals vom ÖVP-dominierten Innenministerium ausgeht". Wenig Verständnis hat Reif auch für das Schweigen der SPÖ, die "aus offensichtlicher Angst, die eine oder andere Wählerstimme zu verlieren, die Wiedereinfuhr der Nürnberger Gesetze in Österreich totschweigt". Im Zusammenhang mit der vom Innenministerium betriebenen Flüchtlingsselektion erinnert Reif abschließend, dass im Rahmen des Syrienkonflikts auch "zahlreiche Syrerinnen und Syrer täglich ihr Leben aufgrund ihrer Gottlosigkeit verlieren. Diese Personengruppe betrachtet die österreichische Regierung offensichtlich als nicht schutzwürdig".

Rückfragen & Kontakt:

Initiative Religion ist Privatsache
Tel.: 0664-4614146
office@religion-ist-privatsache.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | REL0001