Faymann in Kärnten beim "Roten Kreuz": "Stolz und dankbar für die Arbeit der vielen Freiwilligen in Österreich"

3,3 Millionen Österreicher leisten Freiwilligenarbeit

Wien (OTS/SK) - Im Rahmen seiner "Österreich-Tour", die Bundeskanzler Werner Faymann Kärnten von Donnerstag bis Samstag in alle Bundesländer führt, besuchte der Kanzler Donnerstag Abend das "Rote Kreuz" in Villach sowie ein Fest der Klagenfurter SPÖ. Beim "Roten Kreuz", das er gemeinsam mit dem Villacher Bürgermeister Helmut Manzenreiter besuchte, hob der Kanzler die Arbeit der vielen Freiwilligen in Österreich hervor. "Gerade in Zeiten, in denen die Bevölkerung durchschnittlich immer älter wird und auf Pflege daheim angewiesen ist, bin ich froh, dass gut verwendete Steuermittel in Kombination mit freiwilliger Arbeit so effizient der Bevölkerung dienen können", sagte Werner Faymann. ****

In Österreich leisten knapp 46 Prozent der Bevölkerung formelle oder informelle Freiwilligenarbeit, das sind 3,3 Millionen Menschen. Knapp 60.000 freiwillige Mitarbeiter arbeiten beim "Roten Kreuz".
Der Villacher Bürgermeister Helmut Manzenreiter hieß den Bundeskanzler gemeinsam mit dem Präsidenten des "Roten Kreuz", Peter Ambrozy, herzlich willkommen: "Wir danken dir herzlich für deine Unterstützung bei der Verwirklichung eines neuen, modernen Gebäudes für das 'Rote Kreuz' in Villach." Der neue Gebäudekomplex soll kommende Woche offiziell eröffnet werden.

Faymann für 1.500 Euro Mindestlohn: "Wenn man schwer und hart arbeitet, dann soll man davon leben können!"

Beim nächsten Stopp der "Österreich-Tour", der SPÖ-Zentrale in Klagenfurt, wurde der Kanzler von Kärntens SPÖ-Chef, Landeshauptmann Peter Kaiser und den Kärntner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten herzlich empfangen: "Werner Faymann sagt klar, wofür die SPÖ steht: für gerechte Löhne, die Rechte der Frauen und Chancengerechtigkeit! Ein herzliches Dankeschön dafür", so Peter Kaiser.

Bei der Veranstaltung sprach sich der Bundeskanzler u.a. für Ganztagsschulen, flächendeckende Kinderbetreuungsplätze und besonders auch für einen Mindestlohn aus: "600.000 Vollzeit-Beschäftige verdienen in Österreich unter 1.500 Euro. Ich bin dafür, dass die Sozialpartner einen Mindestlohn von 1.500 Euro durchsetzen. Wenn man schwer und hart arbeitet, dann soll man davon leben können!" Gewerkschaften haben mit viel Einsatz dafür gesorgt, "dass sich nicht die Logik durchsetzt, dass nur ein paar Wenige von der harten Arbeit des Landes profitieren und der Rest übrig bleibt". Die SPÖ stehe dafür, dass nicht die Arbeitnehmer belastet werden - "das macht unser rotes Herz aus", so der Kanzler.

Am Ende der "Kreuzerl-Party" setzte Landeshauptmann Peter Kaiser vor den Anwesenden demonstrativ ein rotes Kreuz für die SPÖ auf einem symbolischen Stimmzettel - mit der Aufforderung, es ihm am Sonntag gleichzutun. (Schluss) dm/ah

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