FP-Königsberger: Ungerechtigkeiten bei Top-Jugend-Ticket beseitigt

FPÖ stoppt System der Zwei-Klassen-Gesellschaft

St. Pölten (OTS) - "Es freut mich, dass es uns gelungen ist, die Ungerechtigkeiten beim Top-Jugend-Ticket beseitigen zu können", so der freiheitliche Verkehrssprecher LAbg. Erich Königsberger. Zum Hintergrund: Zu Beginn des Schuljahres 2012/13 wurde die Schülerfreifahrt durch eine Reform des Familienlastenausgleichsfonds neu geregelt, Schüler von Privatschulen und Studenten bei Ermäßigungen aber wieder nicht berücksichtigt. Viele Schüler und Studenten mussten dadurch ein Vielfaches des Fahrpreises gegenüber den Berechtigten des Top-Jugendtickets bezahlen. Königsberger sieht darin "eine empörende Ungleichstellung von Schülern, die dem verfassungsmäßigen Gleichheitsprinzip für alle Bürger widerspricht".

Umso erfreulicher sei es, dass der freiheitliche Antrag auf Erweiterung der Nutzungsberechtigung des Top-Jugendtickets für Schüler, die private Bildungseinrichtungen besuchen, sowie auch für Studenten den Ausschuss mit Zustimmung aller anderen Parteien passiert habe. "Das bedeutet nicht nur für Schüler von Privatschulen, sondern auch für alle Studenten bis zum 24. Lebensjahr eine immense finanzielle Entlastung", so Königsberger. Denn auch für Studenten habe es bisher, wenn überhaupt nur minimale Zuschüsse des Landes gegeben.

"Unser Antrag wird in der Landtagssitzung nächste Woche beschlossen und dann liegt es am Familienminister alle notwendigen Schritte einzuleiten, um dieses System der Zwei-Klassen-Gesellschaft zu stoppen. Aber nachdem unsere Idee des Jugend-Tickets österreichweit umgesetzt wurde, sehe ich einer schnellen Erweiterung für alle Schüler und Studenten sehr optimistisch entgegen", so Königsberger abschließend.

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