VP-Leeb ad Oxonitsch: Gott soll einen hüten vor allem, was noch ein Glück ist

Wien (OTS) - Als wirkliche Verbesserung und großes Glück für Wiens Schwimmsport bezeichnete heute Stadtrat Oxonitsch auf eine Frage der ÖVP in der Fragestunde des Wiener Gemeinderates, dass ab Montag Wiens Schwimmern/Schwimmerinnen ganze 13 Bahnen (!) zur Verfügung stehen -fünf im (teilweise eröffneten) Stadthallenbad und acht in der Traglufthalle im Stadionbad. Unerwähnt lässt Oxonitsch freilich, dass die Zustände in der Traglufthalle untragbar sind - die Halle ist im Winter zu kalt und die Schwimmer teilen sich die dortigen Bahnen mit Ratten und Rost. Ganz unter den Mantel des Schweigens, so Gemeinderätin Leeb heute, scheint auch geraten, dass man noch vor nicht allzu langer Zeit ein modernes, einer europäischen Metropole würdiges, Schwimmsportzentrum versprach. Hoffentlich wird Wiens Schwimmern/innen die Traglufthalle im Stadionbad jetzt nicht auch noch als Schwimmsportzentrum light verkauft, so Leeb. Gibt es nach 1244 Tagen Sperre des Stadthallenbades auch einen leichten Hoffnungsschimmer am Horizont des Desasters, so bleiben doch zahlreiche Fragen offen:

- Wie viel hat die Sanierung bislang gekostet?

- Wie hoch werden die Kosten am Ende der missglückten Sanierung sein?

- Welche Schlüsse zieht die Wiener Stadtregierung für die Zukunft um derartige Desaster künftig zu vermeiden?

Damit uns künftig Erfolgsmeldungen wie jene von heute erspart bleiben so Leeb abschließend - ganz im Sinne von Torberg: Gott soll einen hüten vor allem, was noch ein Glück ist.

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