Wr. Landtag - SP-Yilmaz: Prostitutionsgesetz hat deutliche Verbesserungen gebracht

Wien (OTS/SPW-K) - "Die FPÖ möchte ein gänzliches Verbot der Straßenprostitution - wie so oft ist diese einfache Antwort eine falsche. Nicht alle Probleme lassen sich durch Verbote lösen", so Wiener SP-Landtagsabgeordnete Nurten Yilmaz am Mittwoch. "Deshalb hat Rot-Grün einen sachlichen Zugang: Uns geht es zuallererst um Wohl und Sicherheit der AnrainerInnen und der Sex-ArbeiterInnen. Das Wiener Prostitutionsgesetz schafft Transparenz, Rechtssicherheit und vergleichsweise gute Bedingungen."

In Wien sind 3.300 Prostituierte gemeldet, der Großteil arbeitet in Lokalen. "Durch das Gesetz sind nur mehr halb so viele Prostituierte auf der Straße, in Wohngebieten ist Straßenprostitution nicht mehr erlaubt, für Sicherheit sorgt das von der Stadt Wien finanzierte Sreetwork, das auch über Ausstiegsmöglichkeiten berät. Erstmals gibt es auch eine Meldepflicht und Hygienevorschriften für Lokale. Mit dem Gesetz werden auch Freier bestraft, sollten sie in unerlaubten Gebieten anbahnen."

Yilmaz weiter: "Ein Verbot nimmt in Kauf, dass Prostitution illegal, aber trotzdem stattfindet. Das bedeutet keine Kontrolle, keinen Überblick. Das Wiener Prostitutionsgesetz hat deutliche Verbesserungen für AnrainerInnen und SexarbeiterInnen gebracht. Alles zu verbieten ist der falsche Weg."

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