Schieder für Ausbau der bilateralen Beziehungen mit Kirgistan

Kirgisische Finanzministerin Olga Lawrowa auf Arbeitsbesuch bei Finanzstaatssekretär

Wien (OTS/SK) - "Ich habe großes Interesse am weiteren Ausbau der österreichisch-kirgisischen Beziehungen und ich freue mich, dass wir das bei einem Arbeitsgespräch diskutieren können", betonte Finanzstaatssekretär Andreas Schieder heute, Mittwoch, anlässlich eines Arbeitsbesuches der kirgisischen Finanzministerin Olga Lawrowa in Wien. Lawrowa ist im Rahmen einer Tagung der österreichisch-kirgisischen gemischten Kommission für bilaterale Außenwirtschaftsbeziehungen in der Bundeshauptstadt. Bereits im März dieses Jahres hat Bundespräsident Heinz Fischer einen Arbeitsbesuch im Land absolviert. Der heutige hochrangige Besuch in Wien kann daher als Fortsetzung des regen Austausches bezeichnet werden. ****

Möglichkeiten für den Ausbau der Beziehungen sieht Schieder vor allem in den Bereichen Wasserkraft, Energie, Tourismus und Landwirtschaft. Denn Kirgistan mit seinen rund 5,7 Millionen EinwohnerInnen ist vergleichsweise rohstoffarm. Ausnahmen stellen bedeutende Goldvorkommen (448 Tonnen bestätigte Reserven), Vorkommen von Quecksilber, andere Buntmetalle und seltene Erdmetalle, Kohle sowie ein großes ungenutztes Wasserkraftpotential dar.

"Für die Stärkung der Handelsbeziehungen sind aber auch stabile politische Verhältnisse im Land sehr wichtig. Demokratie zu stärken ist im Sinne der Bürgerinnen und Bürger", ist Schieder überzeugt. Kirgistan ist seit 1991 unabhängig, hat aber zwei Umstürze erlebt. Im Jahr 2010 wurden auf Basis einer parlamentarischen Verfassung Wahlen abgehalten. Derzeit ist das Land die einzige parlamentarische Demokratie in Zentralasien und verfügt über eine freie Presse- und Zivilgesellschaft. Schieder: "Dies gilt es zu unterstützen".

Über die Handelsbeziehungen sagt Schieder, dass das bisherige Handelsvolumen zwar gering ist, aber eine stetiger Anstieg zu verzeichnen ist. So stieg der gesamte Export im Jahr 2012 um 28 Prozent.

Investitionen privater Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern finanziert als offizielle Entwicklungsbank Österreichs die Oesterreichische Entwicklungsbank AG (OeEB) Sie vergibt Kredite zu marktnahen Konditionen, stellt Kapital bereit und verstärkt mit projektbezogenen Programmen die entwicklungspolitische Wirkung der realisierten Projekte. Die OeEB ist grundsätzlich zu einem Engagement im Privatsektor Kirgistans bereit, besonders in den Kernkompetenzen erneuerbare Energie, Energieeffizienz und Unterstützung der Mikro,- Klein- und Mittelbetriebe.

Dazu sagt Schieder abschließend: "Österreich ist bereit, die Kooperation zwischen den beiden Ländern zu intensivieren und das österreichische Engagement vor Ort zu stärken. (Schluss) ah

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