FPÖ-Trettenbrein: Mietbeihilfe-Schmäh von LHStv. Schaunig

Kleine Erhöhung der Mietbeihilfe kann Teuerungsausgleich nie ersetzen

Klagenfurt (OTS) - "Es ist unglaublich, dass Wohnbaureferentin LHStv. Dr. Gabriele Schaunig-Kanduth die mickrige Erhöhung der Mietbeihilfe als Erfolg verkaufen will. Faktum ist, dass für einen großen Teil der Betroffenen keine Erhöhung von zehn Euro, sondern von zwei, drei Euro monatlich herausschauen wird", kritisiert der Sozialsprecher der FPÖ Kärnten, LAbg. Harald Trettenbrein.

Schaunig habe diese Erhöhung als Ersatz für den von ihr gestrichenen Teuerungsausgleich vorgesehen. Für die meisten der 25.000 Kärntner, die zuletzt den Teuerungsausgleich bekommen haben, sei dies jedoch nur ein Hohn. Alle Empfänger des Teuerungsausgleiches, die keine Mietbeihilfe erhalten, fallen überhaupt durch den Rost. Darunter Hunderte Mindestrentner, die in einem eigenen Häuschen wohnen.

Die SPÖ mit LH Dr. Peter Kaiser und LHStv. Gabriele Schaunig-Kanduth zeige damit mangelndes soziales Gespür. "Der Teuerungsausgleich wird abgeschafft und als angeblicher Ersatz kommt eine winzige Beihilfenerhöhung heraus. Das zeigt auch folgende Berechnung: Für den Teuerungsausgleich wurden zuletzt 3,5 Millionen Euro aufgewendet, für die Beihilfenerhöhung hat Schaunig heuer nur 300.000 Euro budgetär eingeplant. Auf Kosten einer wichtigen Sozialaktion für die Ärmsten werden Millionen eingespart", so Trettenbrein abschließend.

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