FP-Kasal/Guggenbichler: Bauschutt hat im Lainzer Tiergarten nichts verloren

FPÖ vermisst weiterhin Aufschrei von grünen Umweltschützern

Wien (OTS/fpd) - Wären die Grünen tatsächlich "die" Umweltpartei, für die sie sich gerne ausgeben, hätte es in Bezug auf den Bauschutt vom Abriss des Josef-Afritsch-Heimes, der im Hietzinger Lainzer Tiergarten verteilt wurde, längst einen Aufschrei der Empörung auch von ihrer Seite geben müssen. Bis heute blieb dieser jedoch sowohl von Rot als auch Grün aus. SPÖ-Stadträtin Sima trage hier die Verantwortung und habe für Aufklärung zu sorgen, kritisieren Wiens FPÖ-Umweltsprecher, LAbg. Udo Guggenbichler und der Hietzinger FPÖ-Obmann, LAbg. Mag. Günter Kasal.

Die Aussage, es wäre üblich Glasscherben, Gummi- und Plastikschläuche, Metallrohre, meterlange Stromkabel, Stromstecker, Kanalgitter oder Geschirrscherben für den Straßenunterbau quasi zu recyceln, sei eine bodenlose Frechheit! Abgesehen davon habe Sondermüll in einem Naturschutzgebiet so oder so nichts verloren und dort, wo dieser aufgeschüttet wurde schon gar nicht. Forstwege benötigen nämlich keinen Straßenunterbau, klärt Kasal auf.

Jedem privaten Häuslbauer würde das Grundstück regelrecht auseinander genommen, würde man derartiges vorfinden. Gehe es um die Stadt Wien, sei die glatte Umweltverschmutzung aber absolut "sauber" und wäre sogar üblich. Da stellt sich naturgemäß die Frage, was sich noch alles unter Wiens Straßen und Forstwegen verbirgt. SPÖ und Grüne haben sich dafür einzusetzen, dass der gesamte Müll im Tierpark unverzüglich beseitigt werde. Anscheinend wurden ja auch Asbestrohre vorgefunden, die sicher nicht recycelbar sind, fordern Kasal und Guggenbichler unisono. (Schluss) hn

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien, Pressestelle
Tel.: 01/ 4000 81794

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001