Geschichte aus Stein: Tag des Denkmals am 29. September

Wien (OTS) - Kalt und hart - Attribute, die schnell mit Stein assoziiert werden. Er ist aber auch Zeitzeuge, Geschichtenerzähler und scheint in seiner Form oft unverwüstlich. "Aus Stein?", unter diesem Motto findet am Sonntag, 29. September, der bereits 16. Tag des Denkmals statt. Organisiert wird die österreichweite Veranstaltung vom Bundesdenkmalamt. Auch in Wien wird der Tag des Denkmals begangen. Stadtrat Michael Ludwig begrüßt um 10.00 Uhr am 12.-Februar-Patz vor dem Karl-Marx-Hof alle BesucherInnen. Um 11.30 Uhr hält Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny eine Begrüßungsrede am Rathausplatz. Beide Termine finden im Beisein von Barbara Neubauer, Präsidentin des Bundesdenkmalamtes und Friedrich Dahm, Landeskonservator für Wien (BDA) statt. Insgesamt laden in Wien 39 Denkmale zur Erkundung ihres kulturellen Erbes.

Einige Programmpunkte

Die Fassade des Wiener Rathauses besteht aus mehr als 20 Arten von Natursteinen und wird derzeit generalsaniert. Der Tag des Denkmals bietet die Möglichkeit, Steinmetzen bei der historischen Steinbearbeitung über die Schulter zu blicken. Im Zuge der Führungen werden Baugeschichte und Arbeitsschritte der Sanierung erläutert.

Die Stadtarchäologie Wien nimmt auch heuer wieder am "Tag des Denkmals" teil. Von 10.00 bis 18.00 Uhr wird auf dem Hohen Markt an einem Stand das römische Wien "wie es vor 2.000 Jahren war" präsentiert. Auch hier spielte Stein eine tragende Rolle. Je repräsentativer und für die Verwaltung wichtiger Gebäude waren, desto mehr Stein kam beim Bau zum Einsatz.

Zudem bietet die Stadtarchäologie Führungen an. Um 10.00 und 14.00 Uhr werden bei der Tour "Versteinerte Stadtentwicklung. Eine Begegnung mit prominenten mittelalterlichen Kirchen des 1. Bezirks" St. Ruprecht, St. Peter und St. Stephan näher beleuchtet. Im Rahmen der Führungen "Von der Stadtmauer zur Festung" wird die Entstehungsgeschichte und der Ausbau der mittelalterlichen Stadtmauer zur Festung Wien erläutert. Infos unter: www.wien.at/archaeologie

Im Römermuseum (1., Hoher Markt 3) sind Namen und Herkunftsorte der römischen Soldaten von Vindobona "in Stein gemeißelt". Vor fast 2.000 Jahren befanden sich im Bereich rund um das Museum Offiziershäuser des Lagers Vindobona. Es sind hauptsächlich Steine, die als historische Zeugen die Vergangenheit des römischen Legionslagers dokumentieren.

Anmeldung teilweise erforderlich

Für einige Programmpunkte ist eine Anmeldung erforderlich. Details dazu und das komplette Programm unter www.tagdesdenkmals.at.

Der Eintritt zu den Objekten ist frei. (Schluss) tai

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