Forum Versorgungssicherheit: Damit wir auf dem Weg zur Energiewende nicht stolpern, Netzausbau bitte ernst nehmen!

Wien (OTS) - Die aktuelle Diskussion über die Möglichkeit, alternative Energie - unter anderem aus Photovoltaikanlagen - in die bestehenden Netze einzuspeisen, wird nicht nur in Österreich geführt. Auch unsere deutschen Nachbarn beschäftigen sich intensiv mit dieser Chance für eine Ökologisierung der Energiewirtschaft. Hüben wie drüben zeigt sich, dass der Weg des Stroms offenbar eine größere Herausforderung ist als seine Gewinnung. Was wiederum die Dringlichkeit des Ausbaus beziehungsweise des technischen Upgrades für unsere Übertragungs- und Verteilnetze aufzeigt.

Damit wird auch endgültig klar, dass die politisch gewünschte Energiewende ohne Ausbau der Netzinfrastruktur wohl ein Wunschtraum bleiben wird, wenn die Entscheidungsträger nicht entscheiden. Das werden sie müssen, um mittel- und langfristig ihre eigenen Ziele zu erreichen.

Es wäre also zu wünschen, dass dieses Thema auch in Österreich einen wesentlichen Punkt auf der politischen Agenda darstellen würde. Noch hat man es aus dem Wahlkampfgetöse nicht herausgehört. Ab dem 30. September sollte dieses Schlüsselthema der Energiepolitik aber offensiv angegangen werden.

Die Diskussion zwischen Merkel und Steinbrück in Deutschland hat gezeigt, dass das Thema Netze jedenfalls in Deutschland bei den höchsten politischen Entscheidungsträgern angekommen und die Überzeugung gereift ist, dass der Ausbau erneuerbarer Stromerzeugungsanlagen nur Hand in Hand mit einer modernen Netzinfrastruktur sinnvoll erscheint.

Auch Österreich wird um diese Erkenntnis nicht herum kommen - und es wäre umso besser, kostengünstiger und sicherer, je früher das geschähe. Das Forum Versorgungssicherheit wird deshalb nicht müde werden, einen raschen Ausbau der Netzinfrastruktur in Österreich einzumahnen - heute wohl schon von der kommenden österreichischen Regierung.

Das Forum Versorgungssicherheit ist ein gemeinnütziger Verein. Er setzt sich für die langfristige Sicherung und Erhaltung der hohen Qualitätsstandards der österreichischen Energie- und Wasserversorgung ein. Das Forum wird bereits von mehr als 200 bedeutenden Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Sport getragen.

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Mag. Karin Steyrer
Forum Versorgungssicherheit
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