FPÖ-Kickl: Stimme für Stronach ist Stimme für ÖVP

Nach der Wahl wandern mindestens zwei Mandate zur ÖVP

Wien (OTS) - "Jede Stimme für das Team Stronach ist eine Stimme für die ÖVP", warnte heute der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. Aufgrund der eingereichten Wahllisten sei klar, dass nach der Wahl mindestens zwei Kandidaten des Team Stronach zur ÖVP wechseln werden, so Kickl.

Wechselkandidatin Nummer eins sei die ehemalige ORF-Generaldirektorin Monika Lindner, die bereits ihr Engagement für das Team Stronach zurückgezogen habe, jedoch nach wie vor auf prominentem wählbarem Platz aufscheine, erläuterte Kickl. De Jure sei ein Rückzug nach Einreichung der Wahllisten im Innenministerium nicht mehr möglich. Linder werde daher - ob sie will oder nicht - ein Mandat erhalten. Wenn nun die ÖVP massiv verliere, wovon auszugehen sei, seien ÖVP-Landeshauptmann Pröll und Ex-Raiffeisen General Konrad mit Sicherheit die ersten die bei ihrer ehemaligen Marionette Lindner anklopfen und ihr einen Wechsel nahelegen werden, ist Kickl überzeugt. Lindner werde dann ebenso in die Knie gehen, wie sie es bei ihrem erzwungenen Rückzug aus dem Team Stronach getan habe und brav beim ÖVP-Klub andocken, ist sich Kickl sicher.

Nach den neuen gesetzlichen Regelungen, die Aufgrund der verfassungsrechtlich fragwürdigen Gründung des Team Stronach beschlossen worden seien, sei es nur mehr möglich vor Konstituierung der Parlamentsklubs die Farbe zu wechseln, erinnerte Kickl. Es sei daher davon auszugehen, dass Lindner diese einzige Möglichkeit unmittelbar nach der Wahl wahrnehmen werde.

Ein weiterer Wechselkandidat sei dem Vernehmen nach der Wiener Rechtsanwalt Georg Vetter, dem das Klima im Team Stronach nicht mehr behagen dürfte, berichtete Kickl aus gut informierten Insiderkreisen. Diesbezügliche Gespräche mit der ÖVP hätten angeblich bereits schon stattgefunden, so Kickl, der davon ausgeht, dass nach dem Abgang diese zwei prominenten Mandatare zur ÖVP noch weitere Team Stronach Abgeordnete diesem Beispiel folgen werden. "Es besteht demnach keinerlei Garantie für die Wähler des Team Stronach, dass die Personen die sie wählen, auch tatsächlich für das Team Stronach im Parlament sitzen werden", betonte Kickl, der davon ausgeht, dass Frank Stronach selbst sein Mandat nicht annehmen wird, da er dadurch in Österreich voll steuerpflichtig werden würde und ihn das insgesamt zu teuer kommt.

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