Heinisch-Hosek und Bayr zum Weltverhütungstag: Freier Zugang zu Wissen und Verhütungsmitteln vor allem für Jugendliche essentiell

Motto 2013: "Deine Zukunft, Deine Wahl, Deine Verhütung"

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Weltverhütungstages unterstützen SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabi Heinisch-Hosek und Nationalratsabgeordnete Petra Bayr die Vision, dass "jede Schwangerschaft gewollt ist - weltweit." Der Weltverhütungstag steht dieses Jahr unter dem Motto "Deine Zukunft, Deine Wahl, Deine Verhütung" und hebt hervor, dass niederschwelliger Zugang zu Verhütungsmitteln für Jugendliche ein Muss ist. "Es ist wichtig, dass Jugendliche über ihren Körper Bescheid wissen und auch guten Zugang zu Verhütungsmitteln haben", sagt Frauenministerin und SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabi Heinisch-Hosek zum Weltverhütungstag am 26. September. ****

"Wir müssen einen zeitgemäßen Weg finden, an dieses Thema heranzugehen. Einerseits sind die Medien voll von sexualisierten Darstellungen, anderseits fällt es vielen immer noch schwer, über Sexualität zu sprechen. Durch die tägliche Reizüberflutung in den Medien halten wir uns für aufgeklärt. Die Erfahrung zeigt, dass das Unwissen über Sexualität und Verhütung aber weiter verbreitet ist als gedacht", so Heinisch-Hosek. "Wichtig ist ein gutes Angebot an anonymer, kostenloser Beratung in ganz Österreich". Heinisch-Hosek spricht sich daher für einen Ausbau der Frauengesundheitszentren und First-Love Ambulanzen aus, bei denen auch gratis Verhütungsmittel ausgegeben werden sollen. "Empfängnisverhütung darf nicht an den Kosten scheitern", betonte Heinisch-Hosek.

Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, macht auf den fehlenden Zugang zu Verhütungsmitteln in den so genannten Entwicklungsländern aufmerksam: "Weltweit haben etwa 215 Millionen Frauen keinen Zugang zu modernen, effektiven Verhütungsmitteln, obwohl sie dies gern hätten." Besonders wichtig sei es, den sozialen und ökonomischen Status von Frauen zu verbessern, denn oft sei es Frauen entweder aus finanziellen oder sozialen Gründen schlichtweg nicht möglich, zu verhüten, weiß Bayr und meint damit vor allem jene rund 14 Millionen Mädchen, die jedes Jahr vor deren 18. Geburtstag verheiratet werden. "Wird ein Mädchen schon im Teenageralter verheiratet, sind die Chancen auch sehr groß, dass sie früh schwanger wird, die Ausbildung abbrechen muss und den körperlichen Gefahren von Teenagerschwangerschaften ausgesetzt ist." Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt sind die Haupttodesursache von 15- bis 19-jährigen Mädchen in Entwicklungsländern. (Schluss) sc/mp

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