FPÖ-Deimek ad Ewald Nowotny: Treten Sie zurück!

OeNB wurde zur Skandalbank

Wien (OTS) - Ewald Nowotny wurde heute im Linzer Swap-Prozess befragt. Seine Antworten seien "beispielhaft für das sozialdemokratische Sittenbild", kritisiert der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek. Als Gouverneur der Nationalbank sei Nowotny jedenfalls untragbar. "Wie viele dunkle Schatten der Vergangenheit sollen ihn noch einholen, ehe er endlich seinen Sessel räumen muss?" Die Skandale würden sich um seine Person geradezu türmen: Von der BAWAG über Gold und Duchatczek-OeBS, wieder zur BAWAG.

"Ich frage mich, wann die Regierungsbank ihre Stimme endlich erheben wird. Ewald Nowotny ist untragbar", erneuert Deimek die von HC Strache bereits in der Vergangenheit erhobene Rücktrittsforderung. Die Oesterreichische Nationalbank müsse ein Hort des Vertrauens sein, nicht eine "Schimmelburg der Skandale". Es brauche einen umfassenden personellen Neustart in den Führungsebenen der Institution. Es könne nicht angehen, dass vermeintliche Währungshüter in ihrer Vergangenheit in zutiefst spekulative Geschäfte verwickelt waren. "Auch Nowotny scheint ein Bankmanager zu sein, der angesichts hunderter verlorener Millionen von nichts etwas wissen will", reflektiert Deimek Nowotnys Aussagen. "Die Österreicherinnen und Österreicher wollen jedenfalls nicht länger auf seine Aussagen - etwa zur Eurorettung - bauen müssen. Hat Nowotny seine Informationen über das Geschehen an den Märkten vielleicht auch nur aus den Medien?", wundert sich Deimek über die bemerkenswerte Wortmeldung des Gouverneurs.

Nach BAWAG, Gold, Duchatczekund wieder BAWAG ist es an der Zeit, die Fäden der Skandale zu durchtrennen. "An einem Neustart führt kein Weg vorbei", schließt Deimek.

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