Cortolezis-Schlager: Etablierung von Wissenstransferzentren innovatives Modell, das europaweit Schule machen kann

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Als wichtige Initiative für den österreichischen Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort ortete heute, Montag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager die Initiative der beiden Minister Dr. Karlheinz Töchterle und Dr. Reinhold Mitterlehner zur Schaffung von Wissenstransferzentren, Stärkung der strategischen Patentförderung und zur Erleichterung der Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die wirtschaftliche Praxis durch Prototypenförderung. "Es ist dies ein innovatives Modell, das europaweit Schule machen könnte."

Die Grundlagenforschung, die anwendungsorientierte Forschung und die Wirtschaft werden damit näher zusammengeführt, zeigte sich die ÖVP-Abgeordnete erfreut und verwies darauf, dass laut Statistik 19,1 Prozent der Forschungs- und Entwicklungs-Ausgaben der Grundlagenforschung zugerechnet werden, die wiederum zu 68,7 Prozent vom Hochschulsektor getragen wird.

"Durch die Wissenstransferzentren bekommt die Wirtschaft einen besseren Zugang zu den Forschungsergebnissen; die dann rascher umgesetzt werden können. Die so wichtige Verwertung von Uni-Erfindungen wird damit vorangetrieben", wies Cortolezis-Schlager beispielsweise auf den vorgestellten Aufbau eines österreichweiten Kompetenznetzwerk zum Thema Life Sciences, vor allem für die Medikamentenentwicklung. Für ein kleines Land wie Österreich sei Wissen umso größeres Kapital.

"Wir brauchen den Wissenstransfer von Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Die rund 20 Millionen für verstärkte Kooperationen sind gut angelegte Mittel, da diese unmittelbar zu Wirtschaftswachstum und Beschäftigung führen", ist Cortolezis-Schlager, die sich in ihren Reden immer für ein derartiges Modell ausgesprochen hat, überzeugt. (Schluss)

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