McDonald zu Beitragssystem: SVA steht zu sozialer Absicherung für jeden Versicherten

Viele Erleichterungen für kleine Einkommen erreicht - Angleichung der Mindestbeitragsgrundlage auf 500 Euro als nächstes Ziel angepeilt

Wien (OTS) - Zur heutigen Kritik am Beitragssystem der SVA (Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft) äußerte sich deren Obmann-Stv. Peter McDonald mit klaren Worten: "Die SVA ist Sozialversicherung aller Selbständigen und erbringt ihre Leistungen unabhängig von den geleisteten Beiträgen." Die Höhe dieser Beiträge werde aufgrund der bestehenden gesetzlichen Regelungen einkommensabhängig festgelegt, wobei für Versicherte mit geringem Einkommen Mindestbeiträge und zahlreiche Ausnahmemöglichkeiten vorgesehen seien. "Die SVA handelt im Rahmen der bestehenden Gesetze; auch der Verfassungsgerichtshof bestätigte bereits mehrfach die Rechtmäßigkeit dieser Bestimmungen", so McDonald weiter.

"Ausgehend von den Wünschen unserer Versicherten bei der Urbefragung, konnten wir beim Gesetzgeber deutliche Erleichterungen insbesondere für Klein- und Kleinstunternehmer durchsetzen." Diese erhalten nun eine Unterstützungsleistung bei längerer Krankheit ähnlich dem Krankengeld für Dienstnehmer. Darüber hinaus wurde das Wochengeld nahezu verdoppelt und Mütter können sich während des Bezugs von Wochengeld von den Versicherungsbeiträgen befreien lassen, wenn sie ihr Unternehmen ruhend melden. Neu eingeführt wurde auch eine "Teilzeitselbständigkeit". Während des Bezugs von Kinderbetreuungsgeld können Unternehmerinnen in geringfügigem Ausmaß weiterarbeiten und sind von den Pensions- und Krankenversicherungsbeiträgen befreit. Auch wurde der Selbstbehalt mit 5 Prozent des Einkommens gedeckelt. Ab 2014 wird es Neugründern möglich sein, die Versicherungsnachzahlung an die SVA statt wir bisher auf ein Jahr auf drei Jahre verteilt zu leisten, ohne dass dafür Zinsen anfallen. Und mit einer Überbrückungshilfe kann Selbständigen in Härtefällen unter die Arme gegriffen werden.

SVA Obmann-Stv. McDonald: "Durch diese neuen Angebote konnten die Rahmenbedingungen vor allem für Klein- und Kleinstbetriebe bereits deutlich verbessert werden. Zusätzlich wurde im Wirtschaftsparlament mit den Stimmen aller Fraktionen eine Forderung nach Senkung der Mindestbeitragsgrundlage auf einheitlich 500 Euro monatlich beschlossen. Dies ist besonders für Unternehmer in wirtschaftlich schwierigen Situationen eine wesentliche finanzielle Erleichterung. Gleichzeitig wird eine Anhebung der ASVG-Geringfügigkeitsgrenze auf diesen Wert gefordert."

"Als SVA werden wir weiter für die soziale Absicherung unserer Versicherten kämpfen und vom Gesetzgeber Reformen einfordern. Wir verstehen uns aber auch als Service- und Dienstleistungsunternehmen und sehen Beratung in Zusammenhang mit Zahlungsproblemen als ein wichtiges Angebot. Die Mitarbeiter der SVA erarbeiten gemeinsam mit dem Versicherten im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten Lösungsvorschläge und beraten in ausführlichen Gesprächen."

SVA - Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft

Die SVA ist der Sozialversicherungsträger für Österreichs Selbständige und betreut als gesetzliche Krankenversicherung rund 750.000 Kunden, davon 370.000 aktiv Erwerbstätige, 140.000 Pensionisten und 233.000 Angehörige. Als gesetzliche Pensionsversicherung ist die SVA für 390.000 Versicherte zuständig.

Rückfragen & Kontakt:

Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft
Mag. Patricia Gassner, MPhil
Tel. Nr. 05 08 08/3452
E-Mail: patricia.gassner@svagw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SVA0002