Wr. Sondergemeinderat - SP-Florianschütz: Es geht um den richtigen Mix

Mariahilfer Straße-Neu wird auch mit Querungen funktionieren

Wien (OTS/SPW-K) - Gemeinderat Peter Florianschütz mahnte zu Beginn seines Redebeitrags im heutigen Sondergemeinderat zur Mariahilfer Straße zur Sachlichkeit: "Um was es hier geht, ist eine relativ künstliche Aufregung über die Interessenslagen von AutofahrerInnen, RadfahrerInnen und FußgängerInnen. Ich bin dagegen, dass man einen Fetisch entwickelt rund um das Radfahren oder rund um's Autofahren -und auch FußgängerInnen sind nicht das Allheilmittel. In Wirklichkeit geht es um den Mix der Menschen."

Florianschütz machte klar, dass er im Zweifelsfall für die schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen eintritt: "Ich stehe persönlich für die schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen und das sind aus meiner Einschätzung die FußgängerInnen und insbesondere die Kinder. Darüber gilt es nachzudenken und darum gibt es auch diesen gemeinsamen rot-grünen Antrag."

Querungen sind vernünftig

Der Favoritner Gemeinderat verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Fußgängerzone in der Favoritenstraße. "Die Fußgängerzone in Favoriten funktioniert seit vielen, vielen Jahren auch mit den Querungen. Querungen sind also eine durchaus vernünftige Idee", betonte Florianschütz und verwies wiederum auf den gemeinsamen Antrag. Zur Forderung einer BürgerInnenbefragung hier und jetzt merkte Florianschütz an: "Jetzt ist der falsche Zeitpunkt. Ein 'Nein' würde ich ja noch verstehen, aber ein 'Ja' ist einfach unausgegoren -das bedeutet aber nicht, dass man grundsätzlich gegen diese Abstimmung ist. Die Mariahilfer Straße ist zugegebenermaßen eine Herausforderung und RadfahrerInnen auf einer Fußgängerzone machen mich nicht wahnsinnig glücklich, aber dafür gibt es die Evaluierung, später eine Befragung und das Ergebnis wird dann Politik machen."

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