FPÖ-Pro Mittelstand: Wiener Trafikantentag war einzige Enttäuschung

Außer Spesen nichts gewesen

Wien (OTS/fpd) - "Zu einer einzigen fortgesetzten Enttäuschung geriet der am Samstag, dem 22. September im Haus der Begegnung in Wien Liesing veranstaltete Trafikantentag", so Trafikantensprecher Ronald Walter von FPÖ-Pro Mittelstand.

Obwohl das Motto des von der Wiener Wirtschaftskammer veranstalteten Trafikantentages "Die Tabaktrafik im Jahr 2025" gelautet hatte, sei kein einziges Gegenwarts- oder Zukunftsproblem tatsächlich angesprochen worden. "Im Resultat kann man den Trafikantentag unter dem Motto "Außer Spesen nichts gewesen" zusammenfassen, so Ronald Walter. Tabakindustrie, Großhandel, die Österreichischen Lotterien und Pressegrossisten waren von vorn herein ausgesperrt, um nur ja keine inhaltliche Diskussion aufkommen zu lassen. Dazu kam, dass weder der Bundesgremialobmann der Trafikanten, Peter Trinkl (ÖVP-Wirtschaftsbund) oder einer seiner Stellvertreter es der Mühe wert fanden, den Wiener Trafikanten ihre Anwesenheit zu gewähren. Die im Veranstaltungsprogramm angekündigte Wirtschaftskammerpräsidentin und Wiener ÖVP-Nationalratskandidatin Brigitte Jank glänzte ebenfalls durch Abwesenheit.

Die zwischen den ÖVP-Funktionären Peter Ruschka, Landesgremialobmann der Wiener Trafikanten und Monopolverwaltungsgeschäftsführerin Tina Reisenbichler "inszenierte" Podiumsdiskussion geriet in weiten Teilen zur realitätsfernen "Lachnummer". Den sprichwörtlichen Vogel schoss allerdings WU-Marketingprofessor Peter Schnedlitz ab. Seine Ratschläge an die krisengeschüttelte Branche der Trafikanten waren in weiten Teilen realitätsfern, da mit dem österreichischen Tabakmonopol einfach rechtlich nicht unter einen Hut zu bekommen.

"Die Gegenwarts- und Zukunftssorgen der Trafikanten, wie die 800-Stückimporterlaubnis für Billigzigaretten, die drohende massive Tabaksteuererhöhung ab dem 1. Jänner 2014, der unterdotierte und falsch eingesetzte Sterbehilfefonds oder die zu Lasten der Trafikanten erfolgte Ausweitung der Lotto-Toto-Annahmestellen waren nicht einmal Randthemen. Wir Trafikantenvertreter von FPÖ-Pro Mittelstand fordern eine Wiedereinführung der 200-Stückregelung und massive Importkontrollen, den Exklusivstatuts für Trafikanten als Glücksspielfachhändler, eine Erhöhung der Handelsspanne auf Tabakwaren sowie ein 14-tägiges Zahlungsziel für Trafikanten beim Großhandel", schließt Ronald Walter. (Schluss) hn

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