Lehre statt Leere

Wien (OTS) - Immer gute Themen für alle Parteien so kurz vor den Wahlen: Lehrlingsförderungen und Lehrlingspakete. Doch ohne ausbildungswillige Klein- und Mittelbetriebe nützt auch der beste Masterplan nichts.

Die KMU in Österreich beschäftigen mehr als 1,9 Millionen Personen und sind damit weiterhin der mit Abstand größte Arbeitgeber in Österreich. Und sie bilden 80 Prozent der Lehrlinge in Österreich aus. Nun haben alle Parteien gute Ideen zur Förderung der Lehrberufe. Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner schnürt ein neues Förderpaket, das Betriebe unterstützen und Lehrlinge entlasten soll. Die betriebliche Lehre soll noch attraktiver gemacht und die Erfolgsquote beim Erstantritt zur Abschlussprüfung gesteigert werden. Bundeskanzler Werner Faymann und Sozialminister Rudolf Hundstorfer stellen parallel dazu ein 10-Punkte-Lehrlingsprogramm vor und trachten u. a. nach einem österreichweit einheitlichen Qualitätssiegel für die Lehrausbildung. Außerdem gibt es seit 1. August eine zusätzliche Förderung für Betriebe, die Lehrlinge aus einer überbetrieblichen Ausbildung übernehmen. Mag. Christian Wimmer, Geschäftsführer von SERVICE&MORE: "Als Dachorganisation der größten Einkaufsverbände des österreichischen Einrichtungshandels, GARANT-MÖBEL Austria und WOHNUNION, sind wir natürlich froh über jegliche diesbezügliche Initiative seitens der Regierung. Wir wissen aus der Erfahrung unser Mitgliedsunternehmen, dass guter Nachwuchs gefragt, aber nicht immer einfach zu finden ist - und dass die Betriebe dementsprechend aktiv sein müssen." SERVICE&MORE unterstützt daher seine Partner auf der Suche nach geeigneten Lehrlingen. Wimmer:
"Wer bei einem unserer Partner Lehrling werden möchte, sollte schon bei der Bewerbung seine Motivation und seinen Lerneifer zeigen. Natürlich spielt auch ein gewisses Talent eine Rolle." Gute Manieren und ein höfliches Auftreten werden ohnehin vorausgesetzt.

Die Meister einer Zu(ku)nft

Wimmer: "Wer eine Lehre bei einem unserer Händler beginnt, kann sich sicher sein, dass er bei einem Topbetrieb der Branche arbeitet. Diese engagierten Familienunternehmen sind in ihrer Region fest verankert, man kennt dort die Menschen dahinter und vertraut ihnen." Die daraus resultierende gute Kundenbindung sowie die hohe Produkt-und Servicequalität bieten ein großes Zukunftspotential für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, setzen aber auch hohes Engagement voraus. Wimmer empfiehlt den jungen Leuten, möglichst viel über den angestrebten Lehrberuf in Erfahrung zu bringen, und zwar sowohl direkt beim möglichen Arbeitgeber als auch in Internetforen, bei Berufsberatern und im Bekanntenkreis. Wimmer: "Die meisten Chefs unserer Mitgliedsbetriebe haben als Lehrling begonnen. Sie wissen daher, worauf es ankommt - und wer als Mitarbeiter geeignet ist". Jene, die bei einem GARANT-MÖBEL Austria oder WOHNUNION-Mitglied ihre Lehre als Tischler, Raumausstatter, Bodenleger, Maler etc. erfolgreich absolvieren, zählen zu den Besten der Branche. Sie sind gesuchte Nachwuchskräfte und können nach absolvierter Lehrabschlussprüfung entweder im Betrieb bleiben, oder sich nach neuen Herausforderungen umsehen

Facts&Figures:

Die Arbeitsmarktlage Ende August 2013: Die geschätzte Beschäftigtenzahl (inkl. Karenzurlaubsgeld-Beziehern und Präsenzdienst) liegt für Ende August bei rund 3.564.000. Das bedeutet eine Zunahme um geschätzte 22.000 bzw. 0,6 % gegenüber dem Vorjahr.

Am Lehrstellenmarkt standen 8.725 Lehrstellensuchende (+1.060; +13,8 %) 4.123 sofort verfügbare offene Lehrstellen (-747; -15,3 %) gegenüber.

Rückfragen & Kontakt:

und Highres-Bildmaterial für die Presse:
Mag. Samuel Steiner
SERVICE&MORE, Dienstleistung für Kooperationen und Handel GmbH
1120 Wien, Big Point Center Hetzendorf
Altmannsdorfer Str. 76/12/1/2a
Tel. +43 (0) 664-520 78 86
E-Mail: s.steiner@serviceandmore.at

Pressestelle SERVICE&MORE
senft & partner, Eva Fesel
1020 Wien, Praterstraße 25a/13
Tel.: 01/219 85 42-0
www.senft-partner.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SFT0001