Tagesmütter und Tagesväter sind kein Tabuthema

FCG/GPA-djp fordert attraktivere Bedingungen

Wien (OTS) - Im aktuellen Wahlkampf sprechen sich alle Parteien für den Ausbau der Kinderbetreuungsangebote aus. Der Bedarf an einem Mehr an Kinderbetreuung wird in unterschiedlichsten Statistiken und Erhebungen belegt. "Doch in keiner einzigen werden Tagesmütter/ -väter erwähnt und keine Auswertung berücksichtigt dieses Potential", kritisiert Karin Zeisel, Frauenvorsitzende der Fraktion Christlicher GewerkschafterInnen in der GPA-djp.

Gerade bei der Betreuung 0-3 jähriger Kinder bieten Tagesmütter eine optimale Lösung, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Sie sind eine gute Chance für den Wiedereinstieg ins Berufsleben. "Bei der Betreuung durch Tagesmütter kann auf die Individualität der Kinder gezielt eingegangen werden und vor allem werden den speziellen Bedürfnissen der Familien Rechnung getragen", beschreibt Zeisel den Vorteil von Tagesmüttern.

Nachholbedarf bei Entlohnung und Arbeitsbedingungen von Tagesmüttern

Die FCG/GPA-djp spricht sich für angemessene Arbeitsbedingungen für Tagesmütter aus. Dabei ist die Einführung eines fixen und regelmäßigen Monatsgehaltes wesentlich. "Es kann nicht sein, dass das jeweilige Einkommen mit den zu betreuenden Kindern schwankt. Die Fixkosten sind ja auch monatlich zu zahlen", betont Zeisel.

"Ebenso sprechen wir uns als Fraktion für eine österreichweite gesetzliche Regelung und Ausbildung für Tagesmütter/-väter aus, wie es in einem Bundesrahmengesetz für Elementarpädagogik seit vielen Jahren von den Gewerkschaften gefordert wird.

"Bringen wir Tagesmütter/-väter wieder zurück in die Öffentlichkeit. Mit den geforderten Verbesserungen und einem Ausbau dieser Berufsgruppe werden Betreuungsprobleme gelöst, Arbeitsplätze geschaffen und der Wiedereinstieg nach der Elternkarenz erleichtert", plädiert Karin Zeisel abschließend.

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Karin Zeisel
FCG/GPA-djp Bundesfrauenvorsitzende
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