GÖD-BMHS-Gewerkschaft setzt sich (im Gegensatz zum Ministerium) für Schulqualität ein

Schulische Bibliotheksarbeit ist Unterricht

Wien (OTS) - Die BMHS-Gewerkschaft in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) teilt die Sorge der ARGE Bibliothekar/innen in der BMHS, dass deren Abschaffung durch Anstellung von Verwaltungspersonal - wie es der Entwurf zum neuen Lehrerdienstrecht vorsieht - zu einem massiven Verlust an Unterrichts- und Schulqualität und einen Rückschritt in der Leseerziehung führt. Und das in Zeiten, in denen die Lesekompetenz als unerlässlich für den Schulerfolg und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben angesehen wird! Die Arbeiten der Bibliothekar/innen beruhen auf ministeriellen Grundsatzerlässen zur Leseerziehung, wobei Lesekompetenzen den individuellen Voraussetzungen der Schüler/innen entsprechend differenziert zu vermitteln sind.

Das Modell "Zentrale Schulbibliothek an höheren Schulen unter Mitarbeit von Schüler/innen" kann nur von zu dieser Tätigkeit qualifiziert ausgebildeten Pädagogen/innen umgesetzt werden. Die ab 2015/16 verpflichtend zu schreibende Diplomarbeit verlangt die Vernetzung eines vielfältigen Medienangebotes. Dabei leisten unsere Schulbibliothekar/innen eine unverzichtbare Arbeit.

Jede andere Lösung führt unweigerlich zu einem massiven Qualitätsabbau.

Rückfragen & Kontakt:

MMag. Jürgen Rainer
Vorsitzender der
BMHS-Gewerkschaft
Tel.: 0664/498 14 30

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