- 19.09.2013, 14:37:37
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FP-Barbara Rosenkranz: Armut bekämpfen, Arbeitsmarkt schützen!
Für die Österreicher stark machen, statt in Brüssel buckeln
Utl.: Für die Österreicher stark machen, statt in Brüssel buckeln =
St. Pölten (OTS) - In der aktuellen Stunde zum Thema "neue Armut in
Niederösterreich" die die FPÖ in die heutige Sitzung des NÖ-Landtages
eingebracht hat, mahnt KO Barbara Rosenkranz an, dass immer mehr
Niederösterreicher unverschuldet in Not geraten. "Vor zwanzig Jahren
konnte ein alleinverdiendender Facharbeiter seiner vier-, bis
fünfköpfigen Familie noch problemlos einen bescheidenen Wohlstand
erarbeiten. Heute ist das schlicht nicht mehr möglich. Der Euro hat
die Kaufkraft massiv herabgesetzt. Denn während allein die Kosten der
Waren des täglichen Bedarfs seit 2010 um rund 13 Prozent geklettert
sind, sind die Löhne um gerade einmal 0,5 Prozent gestiegen", so
Barbara Rosenkranz. Ähnlich verhalte es sich bei den Pensionen und
der Familienbeihilfe, die endlich eine echte Inflationsanpassung
erfahren müssten.
Vor allem in der Arbeitslosigkeit liege heute die größte
Armutsgefährdung: "Wenn wir sehen, dass im Sommer über 300.000
Österreicher arbeitssuchend sind, dann muss das ein Alarmzeichen
sein. Auf unserem ungeschützten Arbeitsmarkt findet ein beinharter
Verdrängungswettbewerb statt. Immer mehr billige Arbeitskräfte aus
den jungen EU-Staaten werden nach Österreich gelockt. Die
gleichzeitig gestiegenen Beschäftigungszahlen, die von ÖVP und SPÖ
bejubelt werden, beruhen unbestritten auf dieser Tatsache", so
Rosenkranz, die mahnt: "Ein Zuwachs an Beschäftigten bei gleichzeitig
starkem Zuwachs an Arbeitslosen bedeutet nicht eine gute und eine
schlechte Nachricht - es ist eine doppelt schlechte Nachricht! Weil
sie klar aufzeigt: Unsere heimischen Arbeitnehmer werden nach und
nach gegen billige Hilfskräfte ausgetauscht. Davor habe ich schon
seit der Arbeitsmarktöffnung gewarnt. Die aktuelle
Arbeitslosenstatistik ist das Echo des 1. Mai 2011."
Es sei endlich an der Zeit zu handeln, so die freiheitliche
Klubobfrau. "Wir brauchen das Steuergeld im eigenen Land, deshalb
Schluss mit der ewigen Euro-Retterei. Keine weitere
Arbeitsmarktöffnung in Richtung Rumänien und Bulgarien. Unser
Arbeitsmarkt muss geschützt werden, damit die Österreicher nicht
weiter in die Armutsfalle geraten. Die FPÖ ist dazu bereit", schließt
Rosenkranz.
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