Polizeigewerkschaft trauert um drei Polizisten und einen Sanitäter

Fataler Ausgang einer Amtshandlung

Wien (OTS/ÖGB) - Die Kolleginnen und Kollegen der Exekutive stehen unter Schock. Scheinbare Routine wurde zur tödlichen Falle. "Mit größter Brutalität wurden uns wieder die Schattenseiten und Risiken des Polizeiberufes aufgezeigt." so der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft, Hermann Greylinger, und der Vorsitzende des Zentralausschuss, Hermann Wally. "Es ist erschütternd. Drei Kollegen und ein Sanitäter sind tot, erschossen von einem mutmaßlichen Wilderer, der unter Observation und vor der Festnahme stand. Wir sind alle tief betroffen. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen, wir wünschen Ihnen viel Kraft in dieser wahrlich schweren Zeit."

Seit Anfang der 90er-Jahre steigt die Brutalität gegen die Exekutive bei Amtshandlungen. Im Polizeiberuf lauert täglich die Gefahr, selten sind die Geschehnisse vorhersehbar. Die Polizeigewerkschaft und die Personalvertretung erkannte die Zeichen der Zeit und haben dem Dienstgeber das Wachebediensteten-Hilfeleitungsgesetz abgerungen, ein Meilenstein in der Geschichte der Exekutive.

Greylinger: "Menschliches Leid, Schmerz und Trauer können wir nicht ungeschehen machen. Für uns ist es aber in solch schwierigen Situationen die vordringlichste Aufgabe, die Familien wenigstens vor materiellen Sorgen zu bewahren, dafür stehen wir."

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Hermann Greylinger,
Vorsitzender der Polizeigewerkschaft

0664/1326560

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