Start der FIT: Fekter und Khol besuchen Finanzzentrum Wien Mitte

Fekter und Khol: "Senioren haben viel für unser Land geleistet - wir machen sie nun Steuer- und Internet-FIT"

Wien (OTS) - Auf Grund des großen Erfolges der ersten FIT - Finanzamt Informationstage im Juni, findet diese Initiative der Finanzverwaltung vom 16. bis 20. September 2013 bereits zum zweiten Mal statt. Während letztes Mal Familien ausführlichen über ihre steuerlichen Möglichkeiten informiert wurden, widmet sich die Schwerpunktwoche diesmal den Senioren unseres Landes.

"Ältere Steuerzahler denken oft gar nicht daran, dass sie neben ihrer monatlichen Pension steuerliche Begünstigungen in Anspruch nehmen können. Dabei gibt es in Österreich für Senioren viele Wege, Steuern zu sparen. Nützen Sie daher die FIT - Finanzamt Informationstage und informieren Sie sich über Ihre steuerlichen Vorteile", appelliert Finanzministerin Dr. Maria Fekter bei ihrem Besuch im Finanzzentrum Wien Mitte anlässlich des Starts der FIT an die Senioren.

"Ältere Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet, sich etwas aufgebaut und einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft geleistet haben, verdienen besonderen Respekt. Wir wollen gezielt Maßnahmen setzen, um den Senioren unseres Landes das Leben zu erleichtern. Die Finanzamt Informationstage sind daher sehr zu begrüßen", erklärt Seniorenrats-Präsident Dr. Andreas Khol.

"In der Vergangenheit haben wir bereits gezeigt, dass wir Senioren tatkräftig unter die Arme greifen. Im Pflegebereich kommen beispielsweise 2013/14 100 Mio. Euro für den Pflegefonds hinzu, 2011 haben wir einen erhöhten Pensionistenabsetzbetrag eingeführt, wir haben die Invaliditätspension reformiert, durch die Pensionserhöhung 2008 bzw. die Steuersenkung 2009 bleibt den Menschen netto mehr von ihrer Pension übrig und auch bei den Deutschen Pensionen oder den Debatten rund um die Erbschafts- und Schenkungssteuer haben wir gezeigt, dass wir die Senioren nicht im Stich lassen. Die FIT sind ein weiterer Schritt, um Senioren bestmöglich zu servicieren", so Fekter weiter.

Im Rahmen der FIT - Finanzamt Informationstage werden Senioren von Expertinnen und Experten der österreichischen Finanzverwaltung aber nicht nur umfassend darüber informiert welche Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen sie von der Steuer absetzen bzw. welche Absetzbeträge sie geltend machen können; sie werden auch mit der Durchführung der elektronischen Arbeitnehmer/innenveranlagung über FinanzOnline vertraut gemacht. Derzeit nutzen 3 Millionen Bürgerinnen und Bürger dieses Online-Tool. Für das Veranlagungsjahr 2011 brachten 1,64 Millionen Österreicherinnen und Österreicher den Antrag zur Arbeitnehmer/innenveranalgung online ein, das sind 53,5 Prozent. Von den Senioren machten für das Veranlagungsjahr 2011 rund 436.000 Senioren eine Arbeitnehmer/innenveranlagung, davon rund 198.000 via FinanzOnline. Diese Zahlen zeigen, dass auch die ältere Generation "Internetfit" ist, wenn auch die Zahlen ausbaufähig sind.

"Ich freue mich, dass wir unser Angebot erweitern und den Senioren im Zuge der FIT diesmal eigene FinanzOnline Informationsveranstaltungen in den Landeshauptstadtfinanzämtern anbieten können. So werden in Zukunft noch mehr Senioren von den Vorteilen dieser beliebten Online-Anwendung profitieren und sich Zeit und Geld sparen", ist die Ministerin überzeugt.

Die ältere Generation wird aber nicht nur online und vor Ort in den Finanzämtern unterstützt - die Mitarbeiter der Finanzverwaltung besuchen die Pensionisten auch direkt vor Ort in ausgewählten Seniorenheimen. Dort informieren sie proaktiv und umfassend über steuerliche Möglichkeiten für Pensionisten. Bis jetzt war dieses Angebot auf Wien beschränkt. Geplant ist dieses zusätzliche Service auf das gesamte Bundesgebiet auszuweiten. "Gerade für Menschen die mit dem Internet nicht vertraut sind, oder wenn der Weg zum Finanzamt eine Belastung darstellt ist das eine wichtige Maßnahme, die auch gerne von Betroffenen in Anspruch genommen wird", erläutert Fekter.

"Mit den Finanzamt Informationstagen haben wir einen wichtigen Meilenstein für mehr Service für Senioren gesetzt. Diesen Weg wollen wir beibehalten und auch weiterhin alles unternehmen, um den Bedürfnissen der älteren Menschen Rechnung zu tragen", betont Seniorenrats-Präsident Khol abschließend.

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