3.000 DemonstrantInnen sagen "NEIN zum Kahlschlag in Niederösterreichs Gemeinden"

GdG-KMSfB fordert in St. Pölten Beginn von Gehaltsverhandlungen für den Gemeindedienst

Wien (OTS/ÖGB) - Vor dicht gedrängten Reihen auf dem Ratshausplatz und bei der Abschlussveranstaltung vor dem Landhaus forderten VertreterInnen der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten -Kunst, Medien, Sport, freie Berufe) heute, Dienstag, den Beginn von Gehaltsverhandlungen für die Niederösterreichischen Gemeindebediensteten. Rund 3.000 DemonstrantInnen waren dem Aufruf zum Marsch durch die Innenstadt unter dem Motto "NEIN zum Kahlschlag in Niederösterreichs Gemeinden" gefolgt.++++

Aus ganz Österreich waren VertreterInnen des Gemeindedienstes zur solidarischen Unterstützung der niederösterreichischen KollegInnen angereist. Während sich die Politik eine Erhöhung ihrer Bezüge zugesteht, wird den Gemeindebediensteten nicht einmal die Teuerung abgegolten. Vor rund 3.000 DemonstrantInnen forderte unter anderen Erika Edelbacher, Vorsitzende der Landesgruppe NÖ, die Landesregierung am so genannten "Da-Day" auf, die Leistungen der Gemeindebediensteten angemessen zu honorieren: "Wir Gemeindebedienstete erbringen an 365 Tagen im Jahr unsere Leistung für die Bürgerinnen und Bürger. Wie unsere Kolleginnen und Kollegen in den anderen Bundesländern erwarten wir uns faire Behandlung. Wir erwarten uns auch finanzielle Wertschätzung für unsere Arbeit."

GdG-KMSfB-Vorsitzender Christian Meidlinger wandte sich in seiner Rede auf dem Platz vor dem niederösterreichischen Landhaus auch direkt an Landeshauptmann Erwin Pröll: "Ein Bundesland nach dem anderen hat seinen Gemeindebediensteten eine Lohnerhöhung gegeben. Wir haben es in Salzburg geschafft. Wir haben es in Wien geschafft. Wir haben es in Vorarlberg geschafft. Warum, Herr Landeshauptmann, soll es ausgerechnet in Niederösterreich nicht funktionieren? Wir stehen jederzeit für den Beginn von Gehaltsverhandlungen für die Niederösterreichischen Gemeindebediensteten bereit."

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