"Janus" - ab 1. Oktober in ORF eins

Präsentation der neuen ORF-Eventserie mit Pschill, Weisz und Kiendl

Wien (OTS) - Das Leading-Team der ORF-Erfolgsserie "Schnell ermittelt", ein hervorragender Cast und eine packende Story - ein großes Geheimnis in sieben Teilen gilt es für das Fernsehpublikum zu lüften, wenn die neue Event-Serie "Janus" am Dienstag, dem 1. Oktober 2013 (jeweils um 21.05 Uhr in ORF eins; auch als Hörfilm), als Auftakt zu einer ganzen Reihe neuer wie altbewährter ORF-(Ko-)Produktionen an den Start geht. 315 Minuten Hochspannung in Folge sind garantiert, wenn sich Alexander Pschill auf die Suche nach der Wahrheit hinter einem undurchsichtigen Pharmakonzern und einer Reihe mysteriöser Selbstmorde begibt. Denn was "Janus" wirklich ist, weiß niemand. Auf eine erste Spurensuche ging der Publikumsliebling gestern, am Montag, dem 16. September, im Rahmen einer Präsentation im Narrenturm in Wien. Unter den Gästen waren u. a. ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner, Mag. Richard Grasl, Kaufmännischer Direktor des ORF, ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis, die weiteren Hauptdarsteller Barbara Romaner, Franziska Weisz, Barbara Kaudelka, Andreas Kiendl, Christopher Schärf, Karl Fischer und Morteza Tavakoli, Regisseur Andreas Kopriva, das Autorenduo Jacob Groll und Sarah Wassermair sowie die beiden Produzenten Kurt Mrwicka und Oliver Auspitz.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Auftakt zu einer tollen TV-Saison"

"'Janus' bildet den Auftakt zu einer tollen TV-Saison mit zahlreichen neuen ORF-Film- und -Serienproduktionen, wie man sie in dieser Dichte kaum noch gesehen hat. Von 'Paul Kemp' über die Landkrimis und 47 Folgen von Returning Series wie den 'Sokos' oder 'Vier Frauen' bis hin zu 'Sarajevo' und 'Tatort'. 'Janus' ist etwas Neues, das es im deutschen Sprachraum so noch nicht gegeben hat. Und es ist eine jener herausragenden Produktionen, in die wir die Mittel der Gebührenrefundierung investiert haben und mit der wir die österreichische Filmwirtschaft weiter stärken konnten. 'Janus' ist etwas, worauf wir stolz sind und was unseren Dienstag noch spannender macht."

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Noch nicht gezeigte Krimifacette"

"Spannend, überraschend, unerwartet und modern. So präsentiert sich die Eventserie 'Janus' nach einer Idee und den Büchern des jungen ambitionierten Autorenteams Sarah Wassermair und Jacob Groll unserem Publikum und erweitert die eigenproduzierten Top-ORF-Serien um eine weitere noch nicht gezeigte Krimifacette. Kreative und Produzenten haben ein neues österreichisches Format entwickelt, das einen internationalen 'kriminalistischen Vergleich' nicht zu scheuen braucht und das Potenzial hat, auch außerhalb Österreichs ein Publikum zu fesseln. Erneut konnten wir mit unseren Partnern hinter der Kamera und einem perfekt zusammenspielenden Schauspielensemble vor der Kamera den Beweis erbringen, welche Kreativität und welche lustvollen Produktionen am Filmstandort Österreich entstehen können und welche Möglichkeiten wir in diesem Land haben, als internationale Player im Bereich Spielfilm und Serie wahrgenommen zu werden. Allein:
Die Möglichkeiten müssen dem ORF und seinen Partnern gegeben werden."

Mag. Richard Grasl, Kaufmännischer Direktor des ORF:
"Zukunftsweisendes Beispiel für die Zusammenarbeit mit heimischen Produzenten"

"Auch in schwierigen Zeiten werden wir bei österreichischem Film und österreichischer Serie im kommenden Jahr nicht sparen. Wir hoffen bei 'Janus' auf einen ähnlichen Erfolg wie bei 'Schnell ermittelt', wo die Drehbuchrechte sogar in die USA verkauft werden sollen. 'Janus' ist ein zukunftsweisendes Beispiel für die Zusammenarbeit mit heimischen Produzenten. Und was nicht unerwähnt bleiben darf: 'Janus' ist eine Event-Programmierung, wo man von Folge eins bis sieben dabei sein muss, um auch nichts zu verpassen."

ORF-Fernsehfilmchef Dr. Heinrich Mis: "Interesse aus dem Ausland"

"Eine neue Serie ist immer ein besonderes Abenteuer, ein Wagnis, weil sie die Aufmerksamkeit und Wahrnehmung des Publikums fordert. 'Janus' ist eine große durcherzählte Geschichte mit sieben Folgen, die sich genau dort einreiht, wo internationale Produktionen gerade stehen. Und das zeigt sich auch an dem Interesse aus dem Ausland, das uns für die Produktion schon jetzt entgegengebracht wird. Kein Wunder, denn für eine Produktion wie diese war auch nur das Beste gut genug."

Alexander Pschill: "Ich kann mich in Leo wiederfinden"

Alexander Pschill spielt den forensischen Psychologen Dr. Leo Benedikt, der nicht nur fallweise von der Polizei als externer Berater und Gutachter herangezogen wird, sondern Patienten auch in seinem Büro zu Hause empfängt. Kaum stößt er auf ein psychologisches Rätsel, ist er auch schon Feuer und Flamme, beobachtet scharf, kombiniert in Windeseile - und wird dabei nicht selten politisch unkorrekt. Doch die Dinge, die sich genau vor seinen Augen abspielen, die sieht er oft nicht. Und so soll ihm die Spurensuche schließlich nähergehen, als ihm eigentlich lieb ist. Dem nicht genug, bröckelt die Fassade auch in den eigenen vier Wänden, denn Ehekrisen und Familienkonflikte machen auch vor einem Psychologen nicht halt. "Leo ist sehr verletzlich, die Ehe nagt an ihm. Außerdem ist er sehr neurotisch und ein Workaholic, der weder von der seltsamen Liebe zu seiner Frau noch von seiner Arbeit abschalten kann. Ich bin natürlich kein Psychologe, aber man muss den Menschen, seine Rolle verstehen lernen, und nicht den Beruf an sich. Denn der Beruf ist nur ein Teil dieses Menschen. Und ich kann mich auch selber in Leo wiederfinden. Das Nicht-Loslassen-Können kann ich gut nachvollziehen, und manchmal habe ich auch Angst, Dinge nicht kontrollieren zu können und zu versagen. Wir hatten auch viel Vorbereitungszeit, was mir für meine Rolle sehr geholfen hat." Und weiter über die Serie: "Das Besondere an 'Janus' ist, dass die Geschichte im Vordergrund steht, nicht die Schauspieler."

Barbara Romaner: "Meine Rolle erlebt sehr viel - und das in den verschiedensten Richtungen"

"Für mich ist die Grundaussage von 'Janus', dass man nicht alle Menschen heilen kann. Es gibt diese tiefe Sehnsucht, ein Mittel zu finden. Und wenn man solche Situationen erlebt, in denen man dem Unheil ohnmächtig gegenübersteht und einfach nichts machen kann, treibt das diese Sehnsucht aber noch mehr voran." Barbara Romaner weiter über ihre Rolle Dr. Agnes Benedikt, Leos Ehefrau und Pharmakologin: "Ich spiele eine sehr introvertierte Frau, was zugleich einsam, aber auch stark macht. Meine Rolle erlebt sehr viel - und das in den verschiedensten Richtungen."

Franziska Weisz: "Ich finde es viel spannender, wenn jemand mit den Tränen kämpft als zu weinen"

Franziska Weisz (auch am 18. September in ORF 2 in "heute leben") gibt die toughe Bezirksinspektorin Cara Horvath, die mit ihrer temperamentvollen, sturen, direkten und manchmal arrogant wirkenden Art schon das eine oder andere Mal aneckt. Dr. Leo Benedikt, den sie von Zeit zu Zeit als externen psychologischen Gutachter beauftragt, versucht sie, erst gar nicht zu nahe an sich heranzulassen. Nicht nur, weil Leo mit ihrer härteren Art in seiner Höflichkeit ohnedies überfordert ist, sondern auch, weil Cara nicht nur ein rein berufliches Interesse an ihm hat. "Sie ist eine sehr toughe Frau, sie hat viel Temperament, und das versteckt sie auch nicht, wenn sie schlecht drauf ist. Cara lässt das raus, was ich nicht rauslassen würde. Und ich finde es viel spannender, wenn jemand mit den Tränen kämpft als zu weinen." Das Besondere an der Serie? "Zum einen die Cliffhanger, und zum anderen finde ich die Struktur besonders. Es läuft alles sozusagen auf horizontaler Ebene: Am Anfang passiert etwas, und dann werden die Charaktere in verschiedene Richtungen gestoßen. 'Janus' ist keine typische Krimiserie. Es gibt zwar einen Fall, aber die Geschichte und die Charaktere, wie sie damit umgehen, stehen im Vordergrund."

Christopher Schärf: "Ich selber sehe die Bösen nie als die Bösen"

Christopher Schärf spielt nach "Braunschlag" erneut einen Charakter, der eher auf der dunklen Seite wiederzufinden ist und gibt als "Janus"-Sicherheitschef junior dem Bösen ein Gesicht: "Ich selber sehe die Bösen nie als die Bösen. Denn auch meine Rolle geht ihren Weg und macht das, was sich richtig anfühlt. Junior steht hinter etwas Großem und probiert, seine Arbeit so gut wie möglich zu machen. Diese Rolle ist etwas ganz anderes, als das, was ich bisher gespielt habe. Und ich finde es sehr spannend, dunkle Charaktere darzustellen."

Regisseur Andreas Kopriva: "Eine Geschichte mit viel Emotion und Leidenschaft"

Für die Inszenierung der sieben Folgen zeichnet Andreas Kopriva verantwortlich, der auch schon bei zahlreichen "Schnell ermittelt"-Folgen und beim zuletzt abgedrehten Spielfilm "Leben" Regie geführt hat. "'Janus' ist eine Geschichte mit viel Emotion und Leidenschaft, eine spannende Reise über sieben Folgen, von der ich sehr hoffe, dass sie auch das Publikum mit uns geht. Eine Serie wie diese zu drehen ist Teamarbeit. Und genau deswegen liebe ich diesen Job, weil man sich gemeinsam kreativ entfalten kann." Über den Drehort Wien: "Wir haben ganz tolle Motive in Wien gefunden. Aber 'Janus' könnte auch in jeder beliebigen Stadt spielen. Denn wir wollten auch, dass es sowohl europäisch, aber auch international wirkt."

Mehr zu den Inhalten der einzelnen Folgen ist online unter http://presse.ORF.at abrufbar.

"Janus" ist eine Produktion des ORF, hergestellt von MR-Film. Die Dreharbeiten gingen von Oktober bis Dezember 2012 sowie von Februar bis März 2013 in Wien über die Bühne.

"Janus" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand und auch als Live-Stream abrufbar und als DVD ab 13. November 2013 bei Hoanzl und im Medienhandel erhältlich.

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