SP-Hoffmann: ÖVP-Frauenpolitik rückschrittlich und fremdbestimmt!

Wiener Frauenpolitik sorgt für Gleichberechtigung mit Gratis-Kindergarten und umfassender Unterstützung

Wien (OTS/SPW) - "Fremdbestimmt ist einzig und alleine das Frauenprogramm der ÖVP! Teilzeit wird dabei als Allheilmittel verkauft und der Ausbau von Kinderbetreuung madig geredet. Uns geht es dagegen um flexible Kinderbetreuung, die sich mit einem Vollzeitjob vereinbaren lässt! Uns geht es um Unterstützung, die Frauen beruflich weiterbringt! Damit jede Frau selbstbestimmt und unabhängig leben kann!", reagierte SPÖ Wien-Frauensekretärin, Aline-Marie Hoffmann auf eine Aussendung der Wiener ÖVP Frauen am Dienstag.****

Tatsache ist zudem, dass es eine Selbstverständlichkeit ist, dass die KandidatInnenliste der Wiener SPÖ zu 50 Prozent aus Frauen besteht. "Hierzu hat die Dynamik des 'Neustarts der Wiener ÖVP Frauen' dann doch nicht gereicht!", merkt Hoffmann an. Auch ist die Hälfte der Wiener Stadtregierung weiblich, hier sind die Wienerinnen am besten ausgebildet und verdienen am meisten. Die Frauenerwerbsquote ist hier am höchsten und die Einkommensschere am kleinsten. "Das ist natürlich kein Zufall, sondern das Ergebnis der konsequenten Frauen- und Arbeitsmarktpolitik, die wir in Wien verfolgen. Dass die Wiener ÖVP alle Fakten negiert und Wien bloß schlecht redet, demonstriert den politischen Stil der Volkspartei."

Zudem sei es zynisch, wenn die ÖVP Fremdsteuerung ortet, selbst aber keinen Schritt im Sinne der Gleichberechtigung der Geschlechter vorwärts machen möchte. "Die Forderung der SPÖ nach dem raschen Ausbau der Kinderbetreuung und einem Rechtsanspruch auf Betreuung wird von der ÖVP als Zwang verkauft und Teilzeit als das ÖVP-Allheilmittel für jede Frau. Dagegen verwehren wir uns!", betonte Hoffmann.

"Die Wiener SPÖ Frauen wollen echte Wahlfreiheit für die Frauen: Das bedeutet für genügend Betreuungsplätze zu sorgen, damit jede Frau ihren Lebensweg - ob Zuhause oder im Beruf - frei wählen kann! In Wien werden dazu alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Frauen in ihrer Erwerbstätigkeit zu unterstützen! Darum sind die Teilzeitquoten zwischen Männern und Frauen in Wien ausgeglichener als im Österreichdurchschnitt!", unterstrich Hoffmann.

Die Kritik am Gratis-Kindergarten sei eine "polemische Panikmache", denn fest steht: Von allen Bundesländern investiert Wien am meisten für Kinderbetreuung und vorschulische Bildung, heuer rund 630 Millionen Euro. Damit steht in Wien für über 100 Prozent (konkret 103,2%) der drei- bis sechsjährigen Kinder ein Betreuungsplatz zur Verfügung und 36 Prozent der Ein- bis Dreijährigen besuchen einen Kindergarten. "Mit dem Gratis-Kindergarten werden Familien finanziell enorm entlastet - Familien ersparen sich pro Kind jährlich bis zu 2.800 Euro - und auch die Vereinbarkeit wird erleichtert. Damit ist der Gratis-Kindergarten in Wien nicht nur eine wichtige erste Bildungseinrichtung, sondern auch eine essentielle Mittelstandsentlastung, von der vor allem viele Frauen profitieren!", betonte Hoffmann.

"All diese Fakten werden von der ÖVP bewusst negiert! Während die ÖVP Frauen ihre konservativen Wertvorstellungen predigen, setzen sich die Wiener SPÖ Frauen mit den wirklichen Bedürfnissen der Wienerinnen auseinander und handeln danach! Die Wienerinnen können auf uns zählen! Mit uns gibt es keine rückschrittlichen Frauenpolitik, die Frauen wieder bloß hinter dem Herd sehen will!", stellte Hoffmann abschließend fest: "Daher ist der 29. September eine Richtungsentscheidung! Für eine starke SPÖ und eine starke Frauenpolitik!" (Schluss)

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