Juraczka/Schittenhelm/Mickel-Göttfert: Selbstbestimmt statt fremdgesteuert

Wien (OTS) - "Neben dem Neustart bei der ÖVP Wien hat auch bei den ÖVP Wien Frauen ein Neustart stattgefunden, der dynamischer nicht hätte sein können. Wir haben nicht nur einen hohen Anteil an Gemeinderätinnen im Rathausklub, sondern mittlerweile sind auch 3 von 5 Bezirksvorsteher der ÖVP Wien weiblich. Hietzing hat vor kurzem einen Generationenwechsel erlebt, bei dem Silke Kobald zur neuen Bezirksvorsteherin gewählt wurde", so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Bundesleiterin der ÖVP Frauen, Abg.z.NR Dorothea Schittenhelm und der Landesleiterin der Wiener ÖVP Frauen, Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert.

"Die ÖVP Frauen haben bewiesen, dass sie einen starken Rückhalt in der Partei haben. Nicht nur personell, sondern vor allem inhaltlich sind wir bestens aufgestellt", so Veronika Mickel-Göttfert.

"Was ist der Grund dafür, dass beispielsweise in Wien im Vergleich zu Niederösterreich weniger Familien leben? Das Leben für Familien muss leistbarer gestaltet werden. Die Einführung eines Freibetrages von 7000 Euro jährlich pro Kind wäre ein richtiger Schritt in diese Richtung. Die Wiener Stadtregierung verabsäumt es zudem qualitative Kinderbetreuungsplätze in ausreichender Anzahl bereitzustellen, die sich auch am Bedarf der Bevölkerung orientieren. Es ist auch ein schwerwiegender Fehler, dass von linker Seite das Thema Teilzeit derart verteufelt wird. Es herrscht eine große Nachfrage, damit Beruf und Familie vereinbar sind", so Mickel-Göttfert weiter.

"Unser Ziel ist selbstbestimmt statt fremdgesteuert. Hier wird auch der große Unterschied zwischen ÖVP Frauen und SPÖ Frauen deutlich. Die Sozialdemokratie will den Menschen vorschreiben, wie sie ihr Leben zu führen haben. Wir wollen, dass die Rahmenbedingungen geschaffen werden, in denen selbstbestimmtes Leben möglich ist. Frauenministerin Heinisch-Hosek hat außer einem Gehaltsrechner, der auf der Ministeriumshomepage für 350.000 Euro eingerichtet wurde, keine einzige substantielle Maßnahme ergriffen", so Dorothea Schittenhelm.

"Unser Programm stützt sich auf drei Kernforderungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Frauen. Wir brauchen endlich den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit. Im Gesundheitsbereich fordern wir unter anderem, dass die HPV-Impfung auf Krankenschein möglich wird und dass Maßnahmen getroffen werden um den Bau von Kinder und Jugend Reha Zentren voranzutreiben, von denen es kein einziges in Österreich gibt. Kinder zu haben und zu erziehen, darf sich nicht nachteilig auf die Alterssicherung der Frauen auswirken. Daher sollen jeder Frau bis zu vier Jahre pro Kind auf die Pension angerechnet werden, unabhängig davon, in welchem Abstand die Kinder geboren wurden. Das wäre eine echte Verbesserung, eine tatsächliche Wertschätzung der Verantwortung und Arbeit als Mutter, nämlich durch zusätzliche Erhöhung des Pensionseinkommens", so Schittenhelm abschließend.

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