Schieder für stärkere Regulierung der Finanzmärkte

Finanzstaatssekretär macht sich für Bankenunion stark

Wien (OTS/SK) - "Fünf Jahre nach der Lehmann-Pleite muss klar sein, dass wir die Finanzmärkte stärker regulieren müssen. Denn wozu die Idee 'Wachstum durch deregulierte Finanzmärkte' führt, das wissen wir: in die schwerste Krise seit den 30er Jahren", so Finanzstaatssekretär Andreas Schieder anlässlich der heutigen Aufsichtskonferenz der Finanzmarktaufsicht (FMA). ****

Der Fokus liege laut Schieder immer noch darauf, die Architektur der Finanzmärkte und des Bankensektors zu verbessern. Erst kürzlich hat das Europäische Parlament den Weg für eine europäische Bankenaufsicht freigegeben. Dazu Schieder: "Das ist ein wesentlicher Schritt zu einer Bankenunion. Denn diese muss das Ziel sein". Die Bankenunion soll unter anderem eine gemeinsamen Bankenaufsicht und einen einheitlichen Abwicklungsmechanismus für Kreditinstitute beinhalten.

Abschließend betont Schieder, dass die Krise nur durch Wachstum und Beschäftigung zu bewältigen sei: "Die Aufgabe der Politik ist es, Arbeitsplätze zu schaffen. Denn Arbeit schafft Nachfrage und kurbelt damit die Wirtschaft an. Hier hat die Regierung Faymann die richtigen Prioritäten gesetzt". (Schluss) mo/mp

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