FA-Rösch: Kaske predigt in Sachen Steuersenkung nur Floskeln

Steuersenkungsmaßnahmen wurden von den Kammergenossen sogar abgelehnt!

Wien (OTS) - "In Sachen Steuerentlastung hat der rote AK-Präsident Kaske lediglich Floskeln übrig", meint der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) LAbg. Bernhard Rösch anläßlich einer heutigen Aussendung der Arbeiterkammer. Und er erinnert, daß die FA in der Wiener AK bereits vor Jahren Steuerentlastungen gefordert hatten. "Wir wollten, daß Österreichs Steuerlast zumindest auf das EU-Niveau gesenkt werden muß. Die FSG schubladisierte den Antrag in einen Ausschuß, wo er klangheimlich ohne Begründung abgelehnt wurde. Soviel also zur Steuerpolitik der Genossen in der Arbeiterkammer", zeigt Rösch auf.

Außerdem habe Kaske keine konkreten Vorstellungen genannt, wie die Einkommen zukünftig besteuert werden sollen. Rösch betont die klaren Forderungen der FA: "Eine Senkung des Eingangssteuersatzes von derzeit 36 Prozent auf 25 Prozent. Auch bei den mittleren Einkommen, die zwischen 25.000 bis 60.000 Euro liegen und die derzeit mit 43,2 Prozent versteuert werden, soll es eine Senkung geben. "Wir fordern, daß die 43,2 zumindest auf 40 Prozent gesenkt werden und der Steuersatz erst ab einem Einkommen von 30.000 Euro greifen soll. Der Spitzensteuersatz von 50 Prozent soll erst ab 80.000 zur Anwendung kommen, nicht wie derzeit bei über 60.000. Das wäre auch eine effektive Inflationsbereinigung!"

Eine Vermögensbesteuerung, wie Kaske sie fordert, sei insofern nicht notwendig, weil durch die von Rösch geforderten Maßnahmen der Staat MEHR Steuereinnahmen lukrieren würde als derzeit. Denn: Die Kaufkraft würde angekurbelt, die Menschen kaufen mehr, der Staat erhält über die Mehrwertsteuer höhere Einnahmen. Und: Durch die höhere Kaufkraft werden Arbeitsplätze geschaffen, wodurch der Staat weniger Sozialleistungen zahlen muß. "Eine einfache Rechnung, welche die FSG leider bis dato nicht verstanden und abgelehnt hat", bedauert Rösch abschließend.

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