Neufassung OTS 134: Wöginger zu SPÖ-AMS-Postenschacher-Skandal: SPÖ-Vizebürgermeisterin Brauner wollte sich an AMS-Geldern bedienen

Politische Einflussnahme Hundstorfers ist nur Eisbergspitze - Eigentlicher Skandal: Brauner wollte AMS-Gelder für rotes Wien

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Wie aktuelle Zeugenaussagen darlegen, hat es -im Widerspruch zu den Ausführungen von Rudolf Hundstorfer - sehr wohl eine parteipolitische Einflussnahme des SPÖ-Ministers bei der Bestellung des AMS-Wien-Chefpostens gegeben. Doch das ist nur die Eisbergspitze dieses unglaublichen SPÖ-Postenschachers. Der eigentliche Skandal ist noch erschütternder, nämlich: Dass Wiens SPÖ-Vizebürgermeisterin Brauner bei der erstgereihten Kandidatin Dr. Friehs und ihrer Vorgängerin Claudia Finster, die damals AMS-Wien-Chefin war, mehrmals politischen Druck ausgeübt hat, um an den 300 Millionen schweren Fördertopf des AMS zu kommen. Doch die beiden Damen haben dem politischen Druck standgehalten. Die Folge:
Brauner intervenierte bei SPÖ-Minister Hundstorfer, dass Dr. Friehs die Stelle nicht bekommen darf", betont ÖAAB-Generalsekretär August Wöginger.

Den Beweis für diesen unglaublichen Skandal liefern die brisanten Aussagen, die im "Kurier" zitiert wurden: "Als die Richterin die ehemalige AMS-Chefin nach möglichen Motiven befragt, warum Hundstorfer Friehs nicht an der Spitze sehen wollte, packt Finster unter Wahrheitspflicht vor Gericht über die Querelen mit Wiens SP-Vizebürgermeisterin Renate Brauner aus: 'Insbesondere ist es um den Finanztopf des AMS gegangen. An diesen sind insbesondere seitens der Vizebürgermeisterin Brauner immer wieder Ansinnen gekommen, dass man der Wiener SPÖ dort Möglichkeiten einräumen sollte.' Brauner habe 'immer darauf verwiesen, dass wir beide Frauen sind und beide der SPÖ angehören und dass da doch etwas möglich sein müsse'."

Wöginger dazu: "Das sind ungeheuerliche Ansinnen. Die SPÖ-Vizebürgermeisterin wollte sich anscheinend an den Geldern bedienen, die für die Arbeitslosen gedacht sind. Wie tief ist die SPÖ-Politik gesunken", so die scharfen Worte Wögingers, der verdeutlicht: "Brauner schadet mit diesem unseriösen Verhalten nicht nur der Republik, sondern auch der Politik." Wöginger fordert volle Aufklärung und Konsequenzen von Seiten der SPÖ.
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