"Weltjournal" und "WELTjournal +" am 18. September im Zeichen der Deutschland-Wahl

Wien (OTS) - Deutschland im Jahr 2013 ist Vorbild und Sehnsuchtsort. Es ist aber auch das Land, in dem man in manchen Branchen mit einem 40-Stunden-Job so wenig verdient, dass der Staat noch etwas drauflegen muss. Am Mittwoch, dem 18. September 2013, zeigt das "Weltjournal" - präsentiert von Eugen Freund - um 22.40 Uhr in ORF 2 die Reportage "Deutschland - Woche der Wahl", für die die ORF-Deutschland-Korrespondenten Peter Fritz, Johannes Marlovits und Birgit Schwarz mit Menschen in ganz Deutschland gesprochen haben, die für das stehen, was Deutschland heute ausmacht. In der anschließenden "WELTjournal +"-Reportage "Macht Mensch Merkel" untersuchen um 23.15 Uhr die Berlin-Korrespondenten des ZDF, Bettina Schausten und Mathis Feldhoff, das "System Merkel" und beschreiben, wie Angela Merkel sich während ihrer Amtszeit verändert hat.

Eine Woche vor der Nationalratswahl in Österreich steht am Sonntag, dem 22. September, mit der Bundestagswahl in Deutschland die wahrscheinlich wichtigste (europa)politische Weichenstellung des Jahres auf dem Programm. Entsprechend intensiv berichtet der ORF über diesen Urnengang. Neben "Weltjournal" und "WELTjournal +" befasst sich "Eco" am 19. September mit möglichen wirtschaftlichen Folgen der Wahl. Am Wahltag selbst berichtet zunächst eine "ZiB spezial" ab 17.55 Uhr in ORF 2 von den ersten Hochrechnungen und Ergebnissen. Um 21.50 Uhr meldet sich Armin Wolf mit einer 30-minütigen "ZiB 2 spezial" samt aktuellen Berichten und Reportagen direkt aus Berlin.

"Weltjournal: Deutschland - Woche der Wahl" um 22.40 Uhr

Arm und Reich. Oben und unten. In Deutschland geboren oder zugewandert. Die ORF-Deutschland-Korrespondenten haben für das "Weltjournal" eine Woche lang in ganz Deutschland Menschen besucht, die für das stehen, was Deutschland heute ausmacht. Zum Beispiel einen ehemaligen Investmentbanker, der durch die Krise viel verloren hat und heute Würstel verkauft. Eine junge Spanierin, die wegen der Krise in ihrer Heimat nach Deutschland geflüchtet ist. Einen Mittelständler, der mit Konkurrenz und Preisdruck kämpft und 1.000 Arbeitsplätze sichert. Oder eine Frau, die nach 40 Jahren harter Arbeit nicht einmal 700 Euro Pension bekommt. Sie alle machen Deutschland zu dem, was es heute ist.

"WELTjournal +: Macht Mensch Merkel" um 23.15 Uhr

Seit 2005 ist Angela Merkel Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland - erst als Regierungschefin der großen Koalition, seit 2009 an der Spitze ihrer "Wunschkoalition" mit der FDP. Nach acht Jahren Regierungszeit funktionieren Merkel und ihr Machtsystem wie ein perfekt arbeitendes Uhrwerk. Angela Merkel ist eine Politikerin, die, wenn es um Machtsicherung geht, eiskalt sein kann, aber auch witzig und charmant. Sie ist in der Bevölkerung beliebt wie selten ein Kanzler vor ihr. Ihre Rolle bei der Euro-Rettung wird geschätzt, doch auf europäischer Ebene droht Isolation. Großprojekte der schwarz-gelben Regierung, wie die überstürzt eingeleitete Energiewende, kommen kaum voran. Im Späh-Skandal um die Datensammelwut der NSA verlangt die Öffentlichkeit nach Antworten. Die Quereinsteigerin aus dem Osten ist längst zum politischen Vollprofi geworden, zur Machtpolitikerin, die Parteifreunde, den politischen Gegner und ebenso ihr eigenes Bild in der Öffentlichkeit jederzeit zu kontrollieren versucht.

Beide Sendungen sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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