FPÖ-Mölzer: In einer Woche werden wir volles Ausmaß der Euro-Krise erfahren

Wien (OTS) - Nach deutscher Bundestagswahl hat EU-Schönfärberei ein Ende - Bevor dickes Ende kommt, sind Pleitestaaten aus dem Euro zu entlassen

Mit jedem Tag rücke die bittere Wahrheit über das wahre Ausmaß der Schuldenkrise in der Eurozone näher, sagte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer. "Am Sonntag findet in Deutschland die Bundestagswahl statt, und danach wird das Tarnen, Täuschen und Schönreden des EU-Polit-Establishments ein Ende haben. Dann werden die Bürger den Ernst der Lage erfahren", hielt Mölzer fest.

Denn die Jubelmeldungen aus Brüssel, wonach der Höhepunkt der Krise bereits überschritten ist, seien alles andere als glaubwürdig, so der freiheitliche EU-Mandatar. "Es ist nur mehr eine Frage der Zeit, bis mit Slowenien das sechste Euro-Land um Finanzhilfe ansuchen und für Griechenland das dritte Rettungspaket geschnürt wird. Und dass die Wirtschaftsdaten aus Italien oder Spanien alles andere als optimistisch stimmen, gibt der ganzen Sache zusätzliche Brisanz", erklärte Mölzer.

Deshalb wies der freiheitliche Europaabgeordnete darauf hin, dass die Europäische Union und vor allem die Eurozone an einem Scheideweg stünden. "Entweder wird die Europäische Union in eine Transfer- und Schuldenunion umgewandelt, oder es werden neue Wege beschritten, indem die südeuropäischen Pleitestaaten aus der Währungsunion entlassen werden. Bevor das dicke Ende kommt, ist selbstverständlich die zweite Variante zu wählen", schloss Mölzer.

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