Kurz: "Wir brauchen Solidarität, aber keine Hetze gegen Bauern"

Integrationsstaatssekretär verteidigt christliche Werte, Familie, Leistung und Eigenverantwortung auf 67. Wallfahrt des NÖ Bauernbunds

Mariazell (OTS) - "Gemeinsam sind wir stark". So lautete das Motto der 67. Auflage der traditionellen Wallfahrt des NÖ Bauernbunds am vergangenen Wochenende nach Mariazell. Dies nahm Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz, der als Festredner am Sonntag bei der Abschlusskundgebung der Wallfahrt auftrat, zum Anlass, um auf die für die Gesamt-ÖVP, den NÖ Bauernbund und seine Mitglieder so zentralen Werte wie christlichen Glauben, Familie und Zusammenhalt hinzuweisen. "Wir brauchen Solidarität, aber keine Hetze gegen die Bauern", sagte Kurz. Damit stellte sich der Staatssekretär mit klaren Worten gegen SPÖ-Steuerpläne wie Vermögens-, Erbschafts-und Schenkungssteuer. Kurz sprach sich für mehr Miteinander statt ein Gegeneinander aus, und erinnerte mit diesen Worten an die Grundwerte eines Leopold Figls, der die Bauernbundwallfahrt ins Leben rief.

Der Bauernbund wurde gegründet, um Politik zu machen. Politik müsse den Menschen die Wahlfreiheit für eigene Entscheidungen geben, betonte der Obmann des NÖ Bauernbunds, NAbg. Hermann Schultes, vor den vielen Teilnehmern, die auch dieses Jahr wieder zu der Traditionswallfahrt gekommen waren . Sehr scharf wandte sich der Abgeordnete der ÖVP gegen die politischen Mitbewerber bei den bevorstehenden Nationalratswahlen. Der SPÖ warf Schultes neben den unakzeptablen Steuerplänen, Bevormundung des Einzelnen und Eingriffe in das familiäre Leben der Bürger vor. Die Grünen würden mit übermäßigen bürokratischen Vorschriften den Bauern nur schaden. Mit Geld könne man sich keine politische Macht kaufen, dies sei zutiefst undemokratisch, attackierte Schultes Frank Stronach.

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