Stronach prämiert "beste Idee Österreichs" mit 100.000 Euro

Stronach: "Wettbewerb wird auch im nächsten Jahr stattfinden"

Wien (OTS) - Dieser Ideenwettbewerb war kein Wettbewerb wie jeder andere und hat auch deshalb die größtmögliche Öffentlichkeit verdient. Das Frank Stronach Institut hat junge Menschen zwischen 16 und 29 Jahren aufgerufen, die "besten Ideen für Österreich" in selbstgedrehte Videobotschaften zu verpacken und über eine Facebook-App hochzuladen.

Auf die Frage "Was würdest du tun, wenn du Bundeskanzler wärst?" reichten schließlich 690 junge Frauen und Männer Ideen-Clips ein, die insgesamt 9.500 Menschen mit 25.000 Stimmen in einem Online-Facebook-Voting bewertet haben. "Wunderbar, dass sich so viele junge Leute Gedanken darüber gemacht haben, wie wir eine gute Zukunft in unserem Land nachhaltig gestalten können", so Institutsleiterin Kathrin Nachbaur.

Die Online-Wertung und das Urteil einer Jury, bestehend aus Frank Stronach, seiner Listenzweiten Kathrin Nachbaur sowie zweier Marketing-Experten, waren ausschlaggebend für die Kür.

Im Rahmen der großen Abschlussveranstaltung in der Wiener Hofburg erhielten zunächst 99 Platzierte Schecks über je 500 Euro von Nachbaur überreicht. Der 2. Platz wurde mit 5.000 Euro belohnt. Den großen Scheck über 100.000 Euro an den Sieger überreichte schließlich Stronach selbst.

Die Jury kürte schlussendlich Sebastian Hilscher zum Sieger. Der 24-jährige gebürtige Niederösterreicher, der in Oberösterreich als Geschäftsführer bereits ein Unternehmen für Systemschaltungen leitet, will die 100.000 Euro in sein Unternehmen investieren. Überzeugt hat er mit seiner Idee "Demokratie 2.0". Demokratie 2.0 ist eine Internetplattform zur direkten Interaktion zwischen Nationalrat und Volk. Es werden Themen von den Bürgern/Abgeordneten publiziert und diese können individuell bewerten und priorisiert werden. Das gibt den Österreichern und Österreicherinnen die Chance, Politik aktiv mitzugestalten und sie identifizieren sich stärker mit den getroffenen Entscheidungen.

Als Zweite des Ideenwettbewerbs ging die 19-jährige Carolin Oblasser hervor, die mit ihrem Projekt "Unabhängigkeit der Staatsanwaltschaft" die Jury überzeugen konnte. "Es freut mich, dass meine Idee bei der Jury und beim Voting so großen Anklang gefunden hat", so die Zweitplatzierte.

"Ich freue mich, dass wir viele hundert Bewerber zum Nachdenken inspirieren konnten und möchte den Bundeskanzler Wettbewerb auch nächstes Jahr wieder veranstalten", so Frank Stronach abschließend.

Das bunte Abendprogramm mit Galadinner, Jazz-, Pop- und Funkmusiker Mr. Sax und dem anschließenden Chillout im Redouten Saal der Wiener Hofburg sorgten für einen unvergesslichen Abend.

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