VP-Juraczka ad AMS-Skandal: Drei Fragen an Rot und Grün

"Kurier"-Bericht entwirft dramatisches Sittenbild der Wiener "SPÖ-Familie"

Wien (OTS) - "Hier sind viele Fragen offen und man kann angesichts derart schwerwiegender und strafrechtlich relevanter Vorwürfe sicher nicht zur Tagesordnung übergehen", so ÖVP Wien-Obmann Stadtrat Manfred Juraczka heute in einer kurzen Reaktion auf einen Bericht im "Kurier" vom Samstag über die Neubesetzung der Leitung des AMS in Wien.

Juraczka formuliert drei Fragen:

1. An Sozialminister Hundstorfer: Welche Gründe gibt es, dass die bestqualifizierte Kandidatin nicht Leiterin des AMS Wien wurde?

2. An Vizebürgermeisterin Renate Brauner: Wie erklären sie die unter Wahrheitspflicht getätigten Aussagen der scheidenden AMS-Leiterin Claudia Finster, wonach von ihrer Seite Ansinnen kamen, der SPÖ Wien im Finanztopf des AMS "Möglichkeiten" einzuräumen?

3. An die Grünen, die zum Zeitpunkt der Vorwürfe bereits mit der SPÖ in der Stadtregierung waren: Interessiert sich die selbsternannte Partei der Sauberkeit für diese Vorwürfe und bezieht klar Stellung oder haben sich die Grünen, wenn es um Machinationen der SPÖ in Wien geht, von ihren hehren Zielen der Korruptionsbekämpfung im vorausseilendem Gehorsam bereits längst verabschiedet?

"Alles in allem wirft der 'Kurier'-Bericht ein äußerst bedenkliches Bild auf die SPÖ und deren Vertreter. Hundstorfer und Brauner werden rasch Stellung nehmen müssen", so Juraczka abschließend.

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