Tag der Energiewende: Mit einem energiegeladenen Programm feiert das Burgenland seinen Erfolg als erste stromautarke Region Europas

Gols (OTS) - Die Energiewende im Burgenland ist nun feierlich bekräftigt. Als erste rechnerisch stromautarke Region Europas produziert das Burgenland so viel Strom aus Erneuerbaren Energien, wie landesweit verbraucht wird. Damit nimmt das Burgenland eine Vorreiterrolle in den Bereichen Erneuerbarer Energien und Klimaschutz ein.

Gemeinsam mit der burgenländischen Bevölkerung feiern das Land Burgenland, die Regionalmanagement Burgenland GmbH und die Energie Burgenland AG heute die Stromautarkie des Burgenlandes am Golser Volksfestgelände. Beim feierlichen Festakt mit Bundesminister Rudolf Hundstorfer, Landeshauptmann Hans Niessl, SPE-Fraktionsvorsitzenden beim Ausschuss der Regionen Karl-Heinz Lambertz, Enercon Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig sowie RMB-Geschäftsführer Harald Horvath wird das burgenländische Erfolgsmodell ausführlich diskutiert.

"Erneuerbare Energien bringen nicht nur sauberen Strom für das Burgenland, sondern schaffen wichtige Impulse für den Arbeitsmarkt. Die Vision von sauberer Energie ist im Burgenland Realität geworden. Noch vor 15 Jahren ist im Burgenland kein Strom produziert worden, heute ist die Stromautarkie de facto erreicht. Damit haben wir europaweit eine Vorreiterrolle", so Landeshauptmann Hans Niessl.
Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten Erneuerbarer Energien werden in einem Vortrag von a.o. Uni. Prof. Dr. Wolfgang Kromp von der Boku Wien untermauert sowie bei der Energiemesse "Infostraße Energiewende" in der Praxis präsentiert.

Das energiereiche Rahmenprogramm der Veranstaltung reicht von Probefahrten mit E-Cars, E-Bikes und Kranfahrten in 50 m Höhe mit Blick auf die Windparks bis hin zu einem abwechslungsreichen Kinderprogramm.

Der Weg in die Stromautarkie

Die ersten Schritte in Richtung Stromautarkie wurden im Burgenland bereits 1997 mit der Errichtung des ersten Windparks in Zurndorf unternommen. Derzeit entstehen die größten Windparks Österreichs in Andau und Halbturn. Innovation, Investitionen und Förderungen haben dem Burgenland den Weg zur Modellregion Europas ermöglicht sowie zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen. Seit 1995 sind rund 100 Millionen Euro Förderung aus EU-Strukturfondsprogrammen in Projekte der Erneuerbaren Energie geflossen. Davon wurden in etwa 11,4 Mio. Euro Förderung in Windparks investiert. Mit Mitte September 2013 versorgen 321 Windenergieanlagen die burgenländische Bevölkerung mit Windstrom. Momentan werden dadurch um die 1.062.000 Tonnen CO2 eingespart! Das Burgenland leistet somit auch einen wichtigen Beitrag im Rahmen der EU-Klima- und Energieziele. Damit liegt die nächste Etappe des Burgenlandes zum Exporteur von Ökostrom bereits in Sichtweite.
Mehr Informationen unter: www.phasing-out.at

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/4577

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Sonja C. Seiser
Public Relations & Europainformation
Regionalmanagement Burgenland GmbH
A-7000 Eisenstadt, Technologiezentrum
E-Mail: sonja.seiser@rmb.co.at
T: ++43/2682/704 24 22
F: ++43/2682/704 24 10

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | EVT0001