Rasinger: Fünf Jahre Stöger sind verlorene Jahre in der Prävention

Stöger soll sich schleunigst um Versorgung in Österreich kümmern - Derzeit 6 Wochen Wartezeit für Kernspintomographie-Termin in Wien

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Fünf Jahre Stöger sind verlorene Jahre in der Prävention. Es ist völlig absurd, dass die Sozialisten Stöger und Darabos jetzt das amerikanische Gespenst auspacken", hält ÖVP-Gesundheitssprecher Dr. Erwin Rasinger heute, Freitag, zu den Aussagen der SPÖ-Politiker fest. "Österreich hat ein Weltklasse-Gesundheitssystem. Ausdrücklich ist gemeinsam im Regierungsprogramm 2008 festgehalten, dass wir eine hochqualitative Versorgung unabhängig von Alter und Einkommen weiter beibehalten wollen. Die ÖVP hat den Minister dabei immer unterstützt."

"Doch Stöger hat es verabsäumt, sich um die Versorgung in Österreich zu kümmern. Derzeit wartet man in Wien auf einen Kernspintomographie-Termin sechs Wochen. Zeit, in der oft nicht weiterbehandelt werden kann und die Patienten sinnlos Schmerzen leiden müssen", so Rasinger weiter.

Es gebe aber derzeit in Wien auch keine Kinderpsychiater auf Kassenkosten. "Das ist Zwei-Klassenmedizin, Herr Stöger. Das hätte schon längst beseitigt werden sollen", betont Rasinger.

"Fünf Jahre Stöger waren verlorene Jahre in der Präventionspolitik und sind leider von einem wahlbedingten Zick-Zack-Kurs begleitet", führt Rasinger Folgendes an:

- Die ÖVP hat sich jahrelang für die Zerfix-Karzinom-Impfung HPV eingesetzt. Jahrelang blockierte Stöger mit den Argumenten "Kein Geld, nicht ausreichend bewiesen".

- Im Regierungsprogramm waren präzise zu erstellende nationale Pläne aufgelistet, z.B. für Krebs, für Schlaganfall, für Herzerkrankungen, für Übergewicht, Depression oder Selbstmord. "Stöger ignorierte diesen Auftrag des Regierungsprogramms völlig und ließ zehn schwammige Rahmengesundheitsziele ausarbeiten wie z.B., dass wir alle für gesunde Luft und gesunde Ernährung sind - no na!"

- Ausreichend wurde gefordert, mehr im Bereich der Kindergesundheit zu tun. Die ÖVP hat sich immer für die Stärkung der Kindergesundheit eingesetzt. Jetzt - 16 Tage vor der Wahl - wird Stöger plötzlich in Teilbereichen konkret. Der Haken an der Geschichte: Seine Partner im Gesundheitswesen - in diesem Fall Zahnärzte und Krankenkassen -dürfen seine Pläne aus den Medien lesen, so der ÖVP-Abgeordnete abschließend.
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