Berlakovich: Österreichs innovative und vielseitige Waldbewirtschafter gehen als gutes Beispiel voran

Heute zum 18. Mal vergeben: Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft

St. Pölten (OTS) - Heuer werden wieder besonders innovative Projekte der Waldwirtschaft ausgezeichnet. "Ich bin stolz auf die österreichischen Waldbäuerinnen und Waldbauern. Die Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger repräsentieren zwar nur einen Bruchteil der österreichischen Waldbewirtschafterinnen und Waldbewirtschafter, sie zeigen aber stellvertretend für alle die Innovationskraft und die Vielseitigkeit der österreichischen Waldbauern", so Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich heute anlässlich der Verleihung des Staatspreises für beispielhafte Waldwirtschaft in St. Pölten.

Die Forst- und Holzwirtschaft ist in Österreich unverzichtbar für die heimische Volkswirtschaft, für die Entwicklung des ländlichen Raumes und für den Klimaschutz. In Österreich wird der Wald seit Generationen nachhaltig bewirtschaftet. Das Prinzip der nachhaltigen Waldbewirtschaftung wird gelebt und Österreich gilt hier auch international als Vorreiter.

"Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung ist sowohl ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitsplatzgarant im ländlichen Raum als auch für die gesamte Gesellschaft von unschätzbarem Wert", so Landesrat Dr. Stephan Pernkopf anlässlich der Preisverleihung.

Den Stellenwert der bäuerlichen Waldwirtschaft erhöhen

Das Lebensministerium vergibt seit 1994 den "Staatspreis für beispielhafte Waldwirtschaft" an hervorragend wirtschaftende, österreichische Waldbäuerinnen und Waldbauern. Ziel dieser Aktion ist es, die vielfältigen Möglichkeiten, aus dem Wald naturverträglichen wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen, aufzuzeigen. Das Selbstverständnis der Waldbauern soll dadurch gestärkt und der Stellenwert der bäuerlichen Waldwirtschaft erhöht werden. Staatspreiswürdig sind besondere Leistungen in den Bereichen Waldbau und Waldnutzung, Vermarktung von Holz und anderen Produkten sowie Angebot und Erweiterung von forstlichen Dienstleistungen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger

Die Liegenschaftsverwaltung der Diözese Eisenstadt (Bgld.) nutzt moderne Technolgien wie In-ternet, Geoinformationssystem und Harvester, um ihre kirchlichen Wälder zweckbringend zu be-wirtschaften.

Franziska Lippusch zeigt in der Region Bad Eisenkappel (Ktn.) gemeinsam mit ihren Kindern vollsten Einsatz im Rahmen von "Schule am Bauernhof" und in der Gemeinschaft "Coppla Kasa".

Berta und Herbert Wimmer bewirtschaften ihren Wald in St. Oswald im Ypsertal (NÖ) intensiv und naturnah, einem harmonischen Übergang von Generation zu Generation wird außerdem Sorge getragen.

Josef Wimmer aus Waldhausen (OÖ) überzeugte aufgrund der konsequenten Bewirtschaftung seines Waldes durch die Forcierung von laubholzreicher Naturverjüngung und der Produktion sowie der Vermarktung von Ofenholz.

Familie Seiwald hat viel die Waldwirtschaft investiert, um den land- und forstwirtschaftlichen Be-trieb in Kuchl (Sbg.) als Vollerwerbsbetrieb erhalten zu können.

Die Kombination von Obstbau und intensive Laubbaumbewirtschaftung zeichnet den Betrieb von Wolfgang Schwarz aus Ottendorf (Stmk.) aus und gilt als besonderes Vorbild.

Den Vollerwerbsbetrieb für weitere Generationen zu erhalten ist Thomas Leitner und seiner Fami-lie aus Bad Häring (T) ein großes Anliegen. Zaunpfähle und Brennholz werden hier erfolgreich vermarktet.

Eine besondere Beziehung zum Wald wird Christoph Klirmair aus Sulzberg (Vbg.) nachgesagt, der mit seiner Familie die traditionelle Form der Plenterwald-Bewirtschaftung fortsetzt.

Ing. Michael Bubna aus Donaudorf (NÖ) steht mit seinem Gutsbetrieb für Respekt im Umgang mit Mensch und Natur und sieht es als seine Verpflichtung, den Fortbestand des Betriebes auch für die kommenden Generationen zu erhalten.

Der heurige Kooperationspreis für erfolgreiche, forstliche Gemeinschaften geht an das "Forstnetz Kärnten". Mehrwert wird durch Vertrauen geschaffen und Synergieeffekte bei der Holzvermark-tung und der Betriebsführung beispielhaft genutzt.

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.lebensministerium.at/forst.html

Rückfragen & Kontakt:

Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 DW 6703, 6963

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MLA0001