"Hohes Haus" über Unterhaltszahlungen und Klubkassen

Am 15. September um 12.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin am Sonntag, dem 15. September 2013, um 12.00 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Zu hohe Unterhaltszahlungen?

Was alle Parteien im Wahlkampf eint, ist die Tatsache, dass sie alle versprechen, sich besonders für die Familien einsetzen zu wollen. Und jede Partei hat spezielle Vorschläge. Ein besonders bemerkenswerter und umstrittener kommt vom BZÖ. Nämlich die Unterhaltszahlungen zu 50 Prozent steuerlich absetzbar machen, um Geschiedenen die Gründung einer zweiten Familie zu ermöglichen. Ist diese Forderung überhaupt umsetzbar? Im "Hohen Haus" kommen Familienrechtsexperten und Betroffene zu Wort.

Im Studio diskutieren dazu Andrea Mautz, SPÖ, und Markus Fauland, BZÖ.

Geld aus der Klubkassa

Die SPÖ hat sich alle Plakate ihres Spitzenkandidaten Werner Faymann vom Parlamentsklub bezahlen lassen und dies auch im Impressum angeführt. Nach dem Parteiengesetz ist Parteien die Annahme von Finanzmitteln von parlamentarischen Klubs aber verboten. Während die SPÖ versucht, den gröbsten Schaden abzuwenden und die Plakate nun selbst bezahlt, ergaben Recherchen, dass auch andere Parteien bei der Deklaration ihrer Werbemittel unsauber sind. Claus Bruckmann fasst die Ereignisse zusammen und hat mit dem Vorsitzenden des unabhängigen Parteien-Transparenz-Senats, Ludwig Adamovich, über mögliche Konsequenzen gesprochen.

NEOS hoffen auf rosige Aussichten

Rein ins Parlament, die rot-schwarze Mehrheit brechen und mitregieren - das ist die Ansage von NEOS. Die Wahlplattform NEOS (Das neue Österreich) hat sich die Liberalen (LIF) mit an Bord geholt. Kurz vor der Wahl bringt sich nun auch noch der Bau-Tycoon Hans Peter Haselsteiner als prominenter Unterstützer ein. Bisher hat er die NEOS nur finanziell gesponsert, jetzt will er ihnen als "Ministerkandidat" zur Verfügung stehen. Bettina Tasser hat einen Auftritt von Haselsteiner im NEOS-Wahlkampf besucht und mit dem Politikbeobachter Thomas Hofer gesprochen, ob die NEOS gemäß ihrer Parteifarbe rosa auch auf rosige Aussichten hoffen dürfen.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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