Stronach/Markowitz: Schließungsprämie für Trafikanten trifft Menschen mit Behinderung

Wien (OTS) - "Eine Schließungsprämie für wenig lukrative Trafiken in Wien trifft Menschen mit Behinderung, Menschen, die es am freien Arbeitsmarkt ohnedies schwer haben", kritisiert Team Stronach Behindertensprecher Stefan Markowitz. Es sei kein Wunder, dass Trafiken immer weniger Gewinn abwerfen, da den Trafikanten über die Jahre hinweg ständig sichere Einnahmequellen wie Brief- und Stempelmarken weggenommen wurden.

"Waren es früher Kriegsversehrte, so sind es jetzt Menschen mit Handicap, denen durch eine Trafik eine gesicherte Existenz gegeben wurde. Doch statt die Funktion des Trafikanten als Nahversorger aufzuwerten, wurde ihnen Stückweise die Lebensgrundlage entzogen", so Markowitz, denn mittlerweile führe schon jeder Supermarkt Zeitungen und Zeitschriften. Die Schließungsprämie von bis zu 40.000 Euro sei bestenfalls für Trafikanten akzeptabel, die bereits in Pension gehen wollen. "Für Menschen mit Behinderung aber, die noch Jahre oder Jahrzehnte arbeiten müssen und schwer eine geeignete Beschäftigung finden, reicht dieser Betrag nicht aus", erklärt der Team Stronach Behindertensprecher.

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