BZÖ-Bucher präsentiert wirtschaftspolitisches Forderungspaket für Ein-Personen-Unternehmen

"Mit diesem Paket wird die Arbeitslosigkeit gesenkt, die Beschäftigung angekurbelt und für mehr Wirtschaftswachstum in Österreich gesorgt"

Wien (OTS) - Im Zuge einer gemeinsamen Pressekonferenz mit BZÖ-Bündniskoordinator Markus Fauland präsentierte heute BZÖ-Bündnisobmann Abg. Josef Bucher ein wirtschaftspolitisches Forderungspaket für Ein-Personen-Unternehmen. "Mit diesem Paket wird die Arbeitslosigkeit gesenkt, die Beschäftigung angekurbelt und für mehr Wirtschaftswachstum in Österreich gesorgt", so Bucher.

"Rund 300.000 Ein-Personen-Unternehmen kämpfen in Österreich täglich ums Überleben, daher ist es notwendig, diese Gruppe der Unternehmen zu unterstützen. Viele dieser Unternehmer scheitern nämlich daran, dass die Rahmenbedingungen oft sehr schlecht sind. Politisch müssen wir daher die Grundvoraussetzungen so setzen, dass sie eine Chance bekommen, um expandieren und dann den notwendigen Wirtschaftsprozess in Österreich anfachen zu können", erklärte Bucher und weiter: "Es ist zwar schön und gut, dass Rot und Schwarz allerorts davon reden, neue Unternehmen ansiedeln zu wollen, aber wir dürfen auch existierende Unternehmen nicht vernachlässigen".

"Wenn jeder von diesen 300.000 Unternehmern Mitarbeiter einstellen würde, dann gebe es einen Beschäftigungsboom. Daher sollte man auf diese schon in Österreich selbstständig Tätigen schauen, denn das ist ein großes Chancenpotential für die österreichische Wirtschaft", sagte Bucher.

Das BZÖ-Ein-Personen-Unternehmensforderungspaket besteht aus folgenden Punkten:

-Das BZÖ will eine steuerliche Gleichbehandlung für alle selbstständig tätigen Unternehmer. Es ist notwendig einen Steuersatz von 25 Prozent festzulegen, der für Alle und ohne Ausnahme gilt. Das ist auch unser Business Tax-Vorschlag für alle Unternehmen und Unternehmensformen in Österreich.

-Es muss für diese Unternehmen ein eigenes Sozialversicherungspaket geben, in dem für den Krankheitsfall alles klar geregelt ist. Daher ist es notwendig, eine Angleichung mit der Allgemeinen Sozialversicherung zu schaffen.

- Die Buchführungsgrenzen für EPUs sind von derzeit 30.000 auf 40.000 Euro anzuheben.

-"Machen wir aus EPUs ZPUs". Das ist zu schaffen, wenn für die EPUs günstige Voraussetzungen erzielt werden, damit diese Mitarbeiter einstellen können - damit werden aus Ein-Personen-Unternehmen ZPUs, also Zwei-Personen-Unternehmen. Jeder Unternehmer, der einen neuen Mitarbeiter einstellt, zahlt für die Dauer von drei Jahren keine Dienstgeberbeiträge - das wäre eine signifikante Reduktion der Lohnnebenkosten und die Mitarbeiter würden damit günstiger. "Mit dieser Maßnahme würden EPUs auch Arbeitslose einstellen, Mitarbeiter beschäftigen, den Staat entlasten. Ein Drittel aller EPUs in Österreich würden einen Mitarbeiter einstellen, wenn sie es sich leisten können. Mit einem Schlag könnten damit 100.000 Österreicher, die derzeit vorübergehend arbeitslos sind, wieder in den Beschäftigungsprozess eingegliedert werden. Eine Win-win-Situation für alle - für den Staat, für den Mitarbeiter und für den Unternehmer", erklärte Bucher.

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