Gratis-Zahnspangen - Oberhauser: Gesundheit darf keine Frage des Einkommens sein

Gratis-Zahnspangen für zigtausende Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser begrüßt die heute, Freitag, vorgestellte neue zahnmedizinische Leistung für Kinder und Jugendliche. "Dass junge Menschen bis zum Beginn des 19. Lebensjahrs gratis eine Zahnspange erhalten, ist eine der größten Unterstützungen für junge Familien der letzten Jahrzehnte", sagt Oberhauser gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Zahnfehlstellungen können zu Migräne oder Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule führen. "Viele Familien, man denke an Alleinerziehende oder Familien mit mehreren Kindern, können sich eine Zahnregulierung aber nicht oder nur schwer leisten. Dass diesen Familien jetzt geholfen wird, ist eine wirklich große finanzielle Entlastung. Gesundheit darf keine Frage des Einkommens sein", betont Oberhauser, die auch Kinderärztin ist. ****

Zum präsentierten Zahngesundheitspaket gehört die Streichung aller Selbstbehalte bei Zahnspangen, Zahnersatz und Mundhygiene bis zum 18. Geburtstag. Betroffen sind mehr als 35.000 Jugendliche mit abnehmbaren und 60.000 mit festsitzenden Spangen. "Für ein alleinerziehendes Elternteil kostet eine Zahnspange durchschnittlich über 1.500 Euro pro Jahr, im Schnitt sind das bis zu sieben Prozent des Jahresbruttoeinkommens. Der Entfall des Selbstbehaltes bringt bis zu einem Monatsnettogehalt mehr - Geld, das die junge Familie gut gebrauchen kann", erklärt die SPÖ-Gesundheitssprecherin.

Für Oberhauser ist die neue Unterstützungsmaßnahme der "Höhepunkt der Kindergesundheitspolitik von Minister Alois Stöger", der mit der Erweiterung des kostenlosen Kinder-Impfprogramms schon wichtige Verbesserungen für Kinder durchgesetzt hat, erinnert die Abgeordnete. Auch andere Leistungen in der Zahngesundheit wurden von Minister Stöger in den vergangenen Jahren eingeführt: Die Mundhygiene kann als Leistung der Zahnambulatorien der Krankenversicherungsträger wesentlich günstiger als bei niedergelassenen Zahnärzten angeboten werden. Und die Leistungsbeschränkungen der Kassen-Zahnambulatorien wurden abgeschafft - sie dürfen seit heuer alle Behandlungen der modernen Zahnmedizin anbieten.

"Die SPÖ-geführte Regierung mit Minister Stöger hat die gesundheitlichen Leistungen für Patientinnen und Patienten stets verbessert und dabei trotzdem Schulden abgebaut und die Gebietskrankenkassen saniert. Schwarz-Blau hingegen kannte nur eines:
abkassieren, abkassieren, abkassieren - und dabei auch noch Leistungen kürzen." (Schluss) bj/sc

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