• 13.09.2013, 11:56:56
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BUNDESJUGENDVERTRETUNG: JungwählerInnen stürmen Parlament!

PolitikerInnen aller Parlamentsparteien standen gestern in einem vollen Hohen Haus jungen Menschen Rede und Antwort. Jugendliche fordern mehr Politische Bildung!

Utl.: PolitikerInnen aller Parlamentsparteien standen gestern in
einem vollen Hohen Haus jungen Menschen Rede und Antwort.
Jugendliche fordern mehr Politische Bildung! =

Wien (OTS) - Im Rahmen ihrer Wahlinformationskampagne "29913 - Du
gibst den Ton an!" veranstaltete die Bundesjugendvertretung (BJV)
gestern auf Einladung von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer
eine Diskussionsveranstaltung für Jugendliche im Parlament.
VertreterInnen aller bundesweit kandidierenden Parteien standen im
voll gefüllten Hohen Haus Rede und Antwort und rund 300
JungwählerInnen brachten die KandidatInnen zum Teil gehörig ins
Schwitzen.
Während die Jugendlichen PolitikerInnenluft schnuppern und die Plätze
der Abgeordneten besetzen konnten, nahmen auf der Ministerbank
folgende PolitikerInnen zur Diskussion Platz: Katharina Kucharowits
(SPÖ), Asdin El Habbassi (ÖVP), Christian Höbart (FPÖ), Tanja
Windbüchler-Souschill (GRÜNE), Stefan Petzner (BZÖ), Daniel
Brandtmayer (TEAM STRONACH), Mirko Messner (KPÖ), Juliana Okropiridse
(PIRATEN), Matthias Strolz (NEOS)

Jugendliche nicht politikverdrossen!

BJV-Vorsitzender David Neuber zeigt sich erfreut über den Erfolg der
Veranstaltung: "Unsere Dialogveranstaltung zeigte ganz klar auf, dass
Jugendliche keineswegs politikverdrossen sind und sich mehr Dialog
mit PolitikerInnen wünschen!"
Denn: "Jugendliche sind interessiert an Politik und unterschiedlichen
politischen Themen, man muss ihnen nur den nötigen Rahmen bieten,
sich damit auseinandersetzen zu können", so die Schlussfolgerung von
Neuber.

Ausbau Politischer Bildung gefordert

Bei der Diskussion kam von den JungwählerInnen auch ganz klar der
Wunsch nach mehr Politischer Bildung. "Jugendlichen vorzuwerfen, sie
seien nicht an Politik interessiert, geht an der Realtiät vorbei. Im
Gegenteil: Es braucht mehr Dialogmöglichkeiten mit PolitikerInnen und
endlich den Ausbau von Politischer Bildung, und zwar als eigenes
Unterrichtsfach für alle", fordert Neuber.
Darüber hinaus wurden im Parlament Anliegen wie die Sicherung der
Pensionen, bessere Bedingungen für junge Menschen am Arbeitsmarkt und
Maßnahmen zum nachhaltigen Schutz der Umwelt an die PolitikerInnen
herangetragen. Außerdem sprachen sich die Jugendlichen für einen
antidiskriminierenden Wahlkampf aus. Einig waren sich die
teilnehmenden PolitikerInnen in ihrem Appell ans Publikum, ihre
Stimme jedenfalls am 29.9.2013 bei der Nationalratswahl abzugeben.

BJV bietet weiter Infos und Dialog

Die BJV will Jugendlichen auch in Zukunft den Dialog mit
PolitikerInnen ermöglichen und die Türen zum Parlament öffnen.
Weitere Veranstaltungen in diesem Format sind geplant.
Bis zur Nationalratswahl informiert die BJV junge WählerInnen noch
mit ihrer Kampagne "29913 - Du gibst den Ton an!" und verbreitet
Infofolder zur Wahl in ganz Österreich. Auf der Website www.29913.at
gibt es weiterführende Infos und einen Jugendcheck der Parteien.

Fotos zur Veranstaltung stehen in Kürze auf der BJV-Website
www.jugendvertretung.at im Pressebereich zum Download zur Verfügung.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BJV

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