ÖGB-Seenkauf: FPÖ-Leyroutz überführt SPÖ-Schaunig der Falschaussage im U-Ausschuss des Kärntner Landtages

Freiheitliche verlangen Rücktritt von LHStv. Schaunig!

Klagenfurt (OTS) - Wie angekündigt, legte heute der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, im Zuge einer Pressekonferenz das Beweismaterial gegen LHStv. Gabriele Schaunig vor. Bekanntlich erklärte Schaunig im Untersuchungsausschuss des Kärntner Landtages, sie wäre in die Verhandlungen des ÖGB-Seenkaufes nicht eingebunden gewesen, erst in der Regierungssitzung am 20.11.2007 über die Inhalte des ÖGB-Seenkaufes informiert worden und hätte daher keinerlei Zeit bzw. Gelegenheit zur entsprechenden Überprüfung der Akten gehabt.

Wie Leyroutz ausführte, war jedoch das Gegenteil der Fall. Der Leiter der Finanzabteilung Dr. Felsner sowie Mag. Fritzl bestätigten bereits im vergangenen U-Ausschuss am Dienstag, Verhandlungen über die Finanzierungsmodalitäten zum Seenankauf mit Schaunig im Vorfeld der besagten Regierungssitzung geführt zu haben (eine Mitschrift von Dr. Felsner belegt dies und wurde vorgelegt). Leyroutz legte den Journalisten auch eine E-Mail vom 7.11.2007 vor. Darin wird klar festgestellt, dass neben Adam Unterrieder auch LHStv. Schaunig am 7. oder 8. November über den Kaufpreis von 43 Mio. Euro sowie die wesentlichsten Parameter der Verhandlungsvereinbarung direkt vom ÖGB in Kenntnis gesetzt wurde.

Für Leyroutz ist es "unerträglich", dass eine der höchsten Repräsentantinnen des Landes die Öffentlichkeit nachweislich belogen hat. "Es ist Kärnten auch nicht zumutbar, dass Schaunig ihre Amtsgeschäfte als Finanzreferentin und Landeshauptmannstellvertreterin weiter führt. Wir verlangen ihren Rücktritt", so Leyroutz, der mit heutigem Datum auch eine Strafanzeige einbringen wird. (Schluss)

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