FPÖ: Stoppt die Massentötungen von Hunden in Rumänien

Wien (OTS) - Besorgt zeigen sich Tierschützer in ganz Europa, dass in Rumänien aufgrund eines neuen Gesetzes alle Straßenhunde getötet werden sollen. Auch die FPÖ nimmt diese Sorgen ernst, und fordert einen Stopp der Massentötungen von Hunden. Auch vom Europäischen Parlament wurde Präsident Basescu bereits dazu aufgefordert
(http://www.animalwelfareintergroup.eu/2013/09/06/appeal-to-stop-the-systematic-slaughter-of-stray-dogs-in-romania/).

Der freiheitliche Europaabgeordnete Mag. Franz Obermayr wird sich dafür einsetzen, dass in allen Ländern der EU (insbesondere im Osten) die allgemeine Chippflicht für Hunde eingeführt wird. Dadurch kann jeder Hund einem Besitzer zugeordnet werden, und das Aussetzen von Hunden wird dadurch eingeschränkt. Obermayr: "Wenn jedes Tier einem Eigentümer zugeordnet werden könnte, würde sich das Problem der Streunertiere in wenigen Jahren erledigen. Mit unserem Tierschutzgesetz und den organisierten Tierheimen kann Österreich hier sicherlich international als Vorbild wirken."

In einem offenen Brief fordert NAbg. Bernhard VOCK, Tierschutzsprecher der FPÖ, den Außenminister ferner auf, für den Stopp der Massentötungen in bilateralen Verhandlungen einzutreten. "Es kann nicht sein, dass jetzt alle Streunerhunde aufgrund eines bedauerlichen Einzelfalles getötet werden. Aus eigenen Erfahrungen weiß ich, dass die meisten Streunertiere zu ängstlichen Wildtieren geworden sind, die die Nähe zum Menschen meiden. Auch wenn sie sich meist zu Rudeln vereinen, gilt ihre Jagd meist nur den menschlichen Abfällen oder dem Futter, das ihnen durch Tierschützer und Hundeliebhaber zur Verfügung gestellt wird. Anstelle die Tiere zu töten sollten daher die Impf- und Kastrationsprogramme - mit Unterstützung durch die EU - in jenen Staaten forciert werden, wo die Zahl der Streunertiere zur Belastung wird," fordert Vock.

Die Wiener FPÖ-Stadträtin Veronika Matiasek fordert zusätzlich ein internationales Programm gegen den illegalen Welpenhandel. "Die Massenvermehrer im Osten erwirtschaften durch den illegalen Welpenhandel ein Vermögen. Tiere die nicht vermittelt werden können, enden dann leider in Tötungsstationen oder werden einfach ausgesetzt, wodurch sie als Streunertiere zur Belastung für die dortige Bevölkerung werden", so Matiasek.

Die freiheitlichen Mandatare sind überzeugt, dass die genannten Maßnahmen eher zu Lösungen führen, als das Töten der derzeitigen Streunertiere ohne die Wurzeln des Problems tatsächlich zu erfassen.

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